Kadyrow-Verbündeter droht Deutschland

„Wenn Putin uns nicht aufhält, ziehen wir bis Berlin“

Tschetschenische Kämpfer im Juni in der Region Luhansk.

Tschetschenische Kämpfer im Juni in der Region Luhansk.

Der tschetschenische Parlamentspräsident und Kämpfer Magomed Daudov hat dem Westen gedroht, mit seinen Truppen möglicherweise bis nach Berlin zu ziehen. In einem Video, das aktuell im Internet verbreitet wird und zuerst auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde, feierte der 42‑Jährige die Eroberung der Region Luhansk durch russische Truppen.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im Liveblog +++

Daudov kündigte an, dass Russland auch weitere Städte entlang des Schwarzen Meers bis zur Hafenstadt Odessa erobern würde. „Wenn Putin uns nicht aufhält, werden wir – so Allah will – bis Berlin kommen“, drohte Daudov auch Deutschland und fügte hinzu: „Wir werden gewinnen, ohne Zweifel.“

Kiew meldet hohe Verluste für russische Truppen im Donbass

Die ukrainischen Truppen haben nach eigenen Angaben einen Angriff des russischen Militärs im Gebiet Donbass im Osten der Ukraine zurückgeschlagen.

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In dem Video, das scheinbar nach der Eroberung der Region Luhansk aufgenommen wurde, sagte Daudov außerdem, dass die in der Ukraine eingesetzten Tschetschenen in einem Dschihad seien und „den Islam verteidigen“.

Daudov gilt als Mann für besondere Aufgaben von Präsident Kadyrow

Die Empörung über Daudovs Äußerung ist groß: Die ukrainische Journalistin Alona Savchuk schrieb auf der Plattform Twitter: Es sei schwer sich eine größere Beleidigung für die muslimische Community in der Ukraine vorzustellen, als den russischen Terror mit dem Islam zu vertuschen.

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Magomed Daudow ist seit 2016 der Parlamentspräsident von Tschetschenien. Medien­berichten zufolge, ist er nicht nur ein Politiker der Putin-Partei „Vereintes Russland“, sondern auch der Mann für besondere Aufgaben des tschetschenischen Präsidenten Kadyrow.

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Der 42-jährige Daudow soll in den beiden Tschetschenien-Kriegen gegen Russland gekämpft, dann aber die Seiten gewechselt haben. Laut Medienberichten war er auch an der Verfolgung Homosexueller in Tschetschenien beteiligt.

Kämpfer aus Tschetschenien sind seit Beginn des russischen Angriffs in der Ukraine im Einsatz.

RND/ao

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