Seit 20 Jahren bestehendes System

Lauterbach über Reform von Finanzierung: Krankenhäusern geht es „gar nicht gut“

Das seit 20 Jahren bestehende System der Fallpauschalen funktioniere nicht richtig, sagt Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit (Archivbild).

Das seit 20 Jahren bestehende System der Fallpauschalen funktioniere nicht richtig, sagt Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit (Archivbild).

Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält eine Reform der Finanzierung von Deutschlands Krankenhäusern für dringend geboten. „Tatsächlich geht es den Krankenhäusern gar nicht gut“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. Das seit 20 Jahren bestehende System der Fallpauschalen funktioniere nicht richtig. Sie böten einen systematischen Anreiz, dass die Kliniken „in die Menge gehen“ und oft zu viel machten. Darunter leide die Qualität. Lauterbach sprach von einem Ungleichgewicht zwischen medizinischen und ökonomischen Aspekten.

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Versorgung stärker von finanziellem Druck lösen

Der SPD-Politiker will am Vormittag grundlegende Reformvorschläge vorstellen. Ziel ist, die Versorgung stärker von finanziellem Druck zu lösen. Dafür soll die bisherige Vergütung über Pauschalen für Behandlungsfälle verändert werden. Der Minister lobte die Vorschläge einer Reformkommission. Zuvor hatte er schon „nicht weniger als einer Revolution“ der Finanzierung gesprochen.

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RND/dpa

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