„Wovor hat Berlin Angst?“

Leopard-Panzer für die Ukraine: Außenminister Kuleba verärgert über deutsche Zögerlichkeit

Dmytro Kuleba ist Außenminister der Ukraine.

Dmytro Kuleba ist Außenminister der Ukraine.

Kiew. Die Ukraine kämpft seit etwa einer Woche in einer Großoffensive verstärkt gegen die russischen Truppen im Osten des Landes. Die Forderungen nach Panzern und weiteren Waffenlieferungen aus Deutschland werden immer lauter. Auch der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba zeigt sich verärgert.

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„Enttäuschende Signale aus Deutschland, während die Ukraine jetzt Leopard[‑Panzer] und Marder braucht – um Menschen zu befreien und sie vor einem Völkermord zu schützen“, schreibt Kuleba auf dem Kurznachrichten­dienst Twitter.

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„Es gibt kein einziges rationales Argument, warum diese Waffen nicht geliefert werden können, nur abstrakte Ängste und Entschuldigungen. Wovor hat Berlin Angst?“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj möchte die militärische Offensive gegen die russischen Truppen indes fortsetzen. „Unser Ziel besteht darin, unser gesamtes Gebiet zurückzuerobern. Die Rückeroberung ist das Hauptziel“, sagte Selenskyj dem US-Nachrichten­sender CNN in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview. Die Ukraine könne nicht zulassen, dass Russland die Besetzung fortsetze, die es 2014 begonnen habe.

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven hatte Russlands Verteidigungs­­ministerium am Wochenende mehr als ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn den Abzug eigener Truppen aus der Region Charkiw im Nordosten bekannt gegeben. Nach Angaben Kiews zogen sich russische Truppen auch aus Teilen des südlichen Gebiets Cherson zurück. Unabhängig überprüft werden konnten diese Angaben nicht.

RND/alx mit dpa

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