„Beispiellose internationale Luft- und Raumfahrtkoalition“

London, Rom und Tokio wollen neue Kampfjet-Generation entwickeln

Großbritannien, Japan und Italien wollen gemeinsam ein neues Kampfflugzeug entwickeln. (Symbolfoto)

Großbritannien, Japan und Italien wollen gemeinsam ein neues Kampfflugzeug entwickeln. (Symbolfoto)

London. Großbritannien, Japan und Italien wollen gemeinsam ein neues Kampfflugzeug entwickeln. Der Jet soll 2035 einsatzbereit sein. Wie die Regierung in London am Freitag mitteilte, wollen die G7-Partner sich mit dieser „beispiellosen internationalen Luft- und Raumfahrtkoalition“ an künftige Sicherheitsbedrohungen anpassen und darauf reagieren. Ziel sei ein entscheidender Wandel bei Luftmacht und Verteidigungsfähigkeit durch eine neue Kampfjet-Generation.

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Das Flugzeug soll mit den Maschinen anderer Nato-Partner kompatibel sein und schließlich die Jets vom Typ Eurofighter Typhoon der Royal Air Force ersetzen. Zur Höhe der Investitionen gab es zunächst keine Angaben.

Erst vor kurzem hatten sich Deutschland und Frankreich auf das Rüstungsprojekt FCAS geeinigt, mit dem ein milliardenschweres Luftkampfsystem entwickelt werden soll.

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Kampfjet stürzt in russisches Wohnhaus nahe der ukrainischen Grenze

Laut Behörden kam es zu einem Unfall bei einem Trainingsflug. Über ein Dutzend Erwachsene und Kinder verloren ihr Leben.

Die Allianz mit Italien und Japan mache deutlich, dass die Sicherheit der euro-atlantischen und indo-pazifischen Regionen eng zusammenhänge, sagte der britische Premierminister Rishi Sunak. Er wollte bei einem Besuch auf dem ostenglischen Luftwaffenstützpunkt Coningsby die erste Phase des Global Combat Air Programme (GCAP) getauften Projekts offiziell starten.

Vorgesehen ist demnach ein „Netzwerk der Fähigkeiten“ mit unbemannten Flugzeugen, fortschrittlichen Sensoren, hochmodernen Waffen und innovativen Datensystemen. Die Zusammenarbeit erlaube, die Expertise und Kosten aufzuteilen. Dadurch sollen auch hoch qualifizierte Arbeitsplätze in allen drei Ländern entstehen. Erwartet werde, dass sich weitere Staaten beteiligen.

RND/dpa

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