Merkel bekräftigt Ende der Beitrittsverhandlungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Berlin. „Es sind erneut Deutsche in der Türkei aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen können, verhaftet worden“, sagte Merkel im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Donnerstagausgabe).

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„Wenn sich derartige Dinge ereignen, die nicht zu einem Rechtsstaat passen, können nicht parallel Beitrittsgespräche der Türkei zur EU geführt werden.“ Die Kanzlerin betonte ihre grundsätzliche Skepsis gegenüber den Verhandlungen: „Es ist bekannt, dass ich anders als die Sozialdemokraten nie eine Anhängerin eines EU-Beitritts der Türkei war“, sagte Merkel, „ich habe die Verhandlungen darüber gewissermaßen von Bundeskanzler Schröder geerbt“.

Die Entscheidung solle im Europäischen Rat im Oktober fallen, sagte Merkel dem RND. „Wir haben diese Gespräche immer ergebnisoffen geführt. Sie sind zurzeit ohnehin de facto ausgesetzt.“

Von RND

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