Merkel und Gauck tragen sich in Kondolenzbuch ein

Merkel dankte dem Verstorbenen für manchen guten Rat.

Merkel dankte dem Verstorbenen für manchen guten Rat.

Berlin . Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hinterließ eine Widmung in dem Kondolenzbuch. Sie dankte dem Verstorbenen für manchen guten Rat. Sie trauere „um den beliebten und im wahrsten Sinne bürgernahen Bundespräsidenten Roman Herzog“, der sich in verschiedenen Funktionen um Deutschland und die Demokratie verdient gemacht habe. Herzog, der von 1994 bis 1999 Bundespräsident war, war am Dienstag im Alter von 82 Jahren gestorben.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel schrieb: „Man muss das Leben nehmen wie es ist - aber man darf es nicht so lassen. Das scheint mir das Lebensmotto von Roman Herzog gewesen zu sein.“ Er äußerte große Dankbarkeit für die enormen Leistungen von Herzog für das demokratische Deutschland.

„Berlin nimmt Abschied von einem Ehrenbürger der Stadt“

Berlins Regierungschef Michael Müller und Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland (beide SPD) nahmen ebenfalls Abschied. Beide unterzeichneten im Roten Rathaus unter den von Müller geschriebenen Worten „Berlin nimmt Abschied von einem bedeutenden Bundespräsidenten und Ehrenbürger unserer Stadt“. Alle Berliner können sich bis zum kommenden Dienstag im Rathaus ebenfalls in das Kondolenzbuch eintragen. Ab Freitag liegen Kondolenzbücher in der Villa Hammerschmidt in Bonn und im Schloss Bellevue aus. Alle Bürger können sich dort eintragen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Kondolenzbücher in Berlin, Bonn und Jagasthausen

Am Sonntag können auch Bürger im baden-württembergischen Jagasthausen dem Politiker schriftlich eine letzte Ehre erweisen. Das teilte die Gemeinde im Kreis Heilbronn am Mittwoch mit. Herzog hatte zuletzt mit seiner Frau Alexandra Freifrau von Berlichingen auf der Götzenburg in Jagsthausen, einem Ort mit rund 1900 Einwohnern, gelebt.

Für den verstorbenen Altbundespräsidenten wird es einen Staatsakt geben. Der Zeitpunkt und der Ort der offiziellen Trauerfeier stehen allerdings noch nicht fest.

Von RND/ton/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken