Spannungen zwischen Nachbarländern

Nach Raketeneinschlag: Pakistan-Botschafter warnt Indien vor ungewollter Eskalation

Ein Kampfflugzeug des Typs SU-30 MKI der indischen Luftwaffe landet im Rahmen einer Militärübung (Symbolbild)

Ein Kampfflugzeug des Typs SU-30 MKI der indischen Luftwaffe landet im Rahmen einer Militärübung (Symbolbild)

Berlin/Islamabad. Pakistans Botschafter in Deutschland hat nach dem Einschlag einer indischen Rakete in Pakistan vor ungewollter militärischer Eskalation gewarnt. Der Vorfall hätte eine Reaktion auslösen und somit zu einem „verheerenden militärischen Zwischenfall“ führen können, sagte Pakistans Botschafter Mohammad Faisal in Berlin laut einer Mitteilung.

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„Indien und Pakistan haben als unmittelbare Nachbarn nicht den Luxus, Zeit für eine wohlüberlegte Entscheidung zu haben, wenn Raketen in beide Richtungen fliegen“, so Faisal weiter.

Indien: Rakete war ein Versehen

Am Donnerstag hatte Indien nach eigenen Angaben versehentlich eine Rakete ins Nachbarland Pakistan gefeuert. Die Beziehung der beiden südasiatischen Atommächte gilt als angespannt. Beide Länder führten mehrere Kriege gegeneinander.

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„Es ist ein Wunder, dass der Vorfall keinen höheren Preis gefordert hat“

Die indische Regierung hatte nach dem Vorfall eine Untersuchung angeordnet. Pakistan verurteilte den Raketenstart und forderte Sicherheitsgarantien.

Indiens Verteidigungsminister Rajnath Singh beteuerte am Dienstag dem Parlament in Neu Delhi, dass das indische Raketensystem „sehr zuverlässig und sicher“ sei. Pakistans Botschafter Faisal sagte: „Es ist ein Wunder, dass der Vorfall keinen höheren Preis gefordert hat.“

RND/dpa

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