Kreml droht mit „Konsequenzen“

Russland warnt: USA werden mit Lieferung reichweitenstarker Waffen zur Kriegspartei

Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat die USA vor der Lieferung weitreichender Waffen an die Ukraine gewarnt. Die USA stünden ganz kurz davor, eine Konfliktpartei zu werden.

Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat die USA vor der Lieferung weitreichender Waffen an die Ukraine gewarnt. Die USA stünden ganz kurz davor, eine Konfliktpartei zu werden.

Moskau. Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hat die USA vor der Lieferung weitreichender Waffen an die Ukraine gewarnt. Die USA stünden ganz kurz davor, eine Konfliktpartei zu werden, sagte Rjabkow am Freitag im Staatsfernsehen. „Tollwütige antirussische Kräfte dürfen sich nicht der Illusion hingeben, dass alles bleibt, wie es ist, wenn sie diese Grenze überschreiten“, sagte er. „Wir haben die USA wiederholt vor den Konsequenzen gewarnt, die daraus folgen, wenn sie die Ukraine weiter mit Waffen fluten.“

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Die Ukraine hat von den USA gelieferte Raketenwerfer vom Typ Himars dazu genutzt, wichtige Infrastruktur und andere Ziele anzugreifen. Die gelieferten Himars-Systeme haben eine Reichweite von 80 Kilometern. Die Ukraine möchte aber gern weiterreichende Geschosse, die bis zu 300 Kilometer weit fliegen und Ziele weit hinter der russischen Grenze und auf der von Moskau annektierten Krim treffen können - wie etwa ATACMS-Raketen. Die erwähnte etwa der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak in einem Twitter-Beitrag am Freitag.

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Bisher haben die USA keine solch weitreichende Geschosse geliefert. Rjabkow sagte: „Wir warnen die Vereinigten Staaten vor provokativen Schritten wie der Lieferung weiter reichender und noch zerstörerischer Waffen. Dies ist eine Straße ins Nichts voll erheblicher Konsequenzen, für die allein Washington verantwortlich wäre.“

Rjabkow betonte, sein Land werde seine Offensive in der Ukraine fortsetzen, bis es seine Ziele erreicht habe. „Russland ist in der Lage, seine Interessen zu verteidigen“, sagte er. Die russische Militärdoktrin erlaube den Einsatz von Atomwaffen im Fall einer Aggression gegen Russland oder seine Verbündeten oder falls konventionelle Waffen die Existenz des Staates bedrohten.

RND/AP

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