„Müssen uns langfristig immer wieder auf extreme Situationen einstellen“

Verkehrsminister Wissing rechnet mit leicht steigenden Wasserständen in den Flüssen

Niedrigwasser in Bad Honnef an der Insel Grafenwerth bei Rheinpegel (Symbolfoto)

Niedrigwasser in Bad Honnef an der Insel Grafenwerth bei Rheinpegel (Symbolfoto)

Düsseldorf. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) rechnet in den kommenden vier Wochen mit leicht steigenden Pegelständen in den ausgetrockneten deutschen Flüssen. „Trotz leichter Niederschläge wird die Niedrigwassersituation auch in den kommenden Wochen die Pegelstände prägen“, sagte Wissing der „Rheinischen Post“ (Montag). „Für die zweite Monatshälfte im August und die erste Septemberhälfte deutet die jüngste Sechs-Wochen-Vorhersage unserer Experten allerdings auf leichte Wasseranstiege und eine Stabilisierung der Wasserstände auf niedrigem Niveau hin“, führte der FDP-Politiker aus.

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Behörde rechnet trotz Niedrigwasser im Rhein nicht mit Einstellung des Schiffverkehrs

Der Pegelstand des Rheins lag am Freitag stellenweise bei nur 42 Zentimetern. Auf den Schiffverkehr hat das erheblichen Einfluss.

Wissing fordert Maßnahmen gegen Niedrigstände in Flüssen

„Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir uns langfristig aufgrund des Klimawandels immer wieder auf extreme Niedrigwasser-Situationen einstellen müssen“, sagte Wissing.

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Es sei daher wichtig, dass Maßnahmen, „wie etwa die Engpassoptimierung am Mittelrhein“, möglichst schnell umgesetzt würden. Vor allem die extremen Niedrigstände im Rhein belasten die Binnenschifffahrt und führen zu Lieferengpässen in der Industrie.

RND/dpa

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