Fast drei Wochen vermisst

Onkel von AfD-Politikerin von Storch tot aufgefunden – „Können nun Abschied nehmen“

Am Montag ist Beatrix von Storch bei einer AfD-Veranstaltung in Glauchau zu Gast. Das Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“ organisiert dazu eine Gegenkundgebung. (Archivbild)

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch trauert um ihren Onkel, der zunächst verschollen war.

Der als vermisst gegoltene Onkel von AfD-Politikerin Beatrix von Storch wurde am Donnerstag bei Groß Niendorf tot gefunden. Zuerst berichteten die „Kieler Nachrichten“ (KN) über den Fund des früheren Landrat des Kreises Segeberg, Anton Graf Schwerin von Krosigk. Der 97-Jährige aus Bad Segeberg wurde am Donnerstag bei Groß Niendorf tot gefunden. Er war seit Montag, 18. Juli, vermisst worden. Die Polizei hatte am Tag darauf eine Öffentlichkeits­fahndung eingeleitet.

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Am Freitagabend bestätigte von Storch den Tod ihres Onkels und bedankte sich für die Mithilfe bei der Fahndung und die Anteilnahme. „Wir können nun Abschied nehmen“, schrieb die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag auf Twitter.

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Auf Anfrage der „KN“ bestätigt die Polizeidirektion Bad Segeberg den Fund. Ein Landwirt habe am Donnerstag zunächst das Auto des Vermissten gefunden, sagt Sprecher Lars Brockmann. Der Wagen habe in einem Graben am Rande eines Getreidefelds gesteckt. Wenig später sei ein männlicher Leichnam entdeckt worden.

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Nichte von Storch hatte sich am Donnerstag, 21. Juli, seinem eigentlich 97. Geburtstag, über soziale Medien in die Suche eingeschaltet.

Keine Hinweise auf Fremd­verschulden

Vorläufig gehe die Kriminalpolizei davon aus, dass es sich um den Vermissten handelt. Um ihn sicher identifizieren zu können, müsse eine rechts­medizinische Untersuchung abgewartet werden. „Hinweise auf Fremd­verschulden liegen derzeit nicht vor.“ Die Öffentlichkeits­fahndung nach dem Vermissten werde aufgehoben.

Nach Informationen der „Kieler Nachrichten“ waren Landwirte bei Erntearbeiten auf einem entlegenen Feld zwischen Leezen und Groß Niendorf gewesen.

Etwa 50 bis 70 Meter entfernt befand sich die Leiche im trockenen Aubett. In der Nähe liegt dem Vernehmen nach eine Jagdkanzel. Anton Graf Schwerin von Krosigk kannte als Jäger möglicherweise das Gelände.

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Zum Zeitpunkt seines Verschwindens sei er nicht mehr im Besitz von Waffen gewesen, hatten die Ermittler in den Vortagen auf Nachfrage von „KN Online“ mitgeteilt.

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