Video aufgetaucht – Umstände unklar

Ostukrainischer Bürgermeister angeblich zu Separatisten übergelaufen

Separatisten der selbst ernannten Volksrepublik Donezk überprüfen vor rund einer Woche die Insassen eines Autos an einem Kontrollpunkt am Rande von Mariupol.

Separatisten der selbst ernannten Volksrepublik Donezk überprüfen vor rund einer Woche die Insassen eines Autos an einem Kontrollpunkt am Rande von Mariupol.

Luhansk. Der Bürgermeister der ostukrainischen Stadt Rubischne ist nach Angaben der prorussischen Separatisten im Gebiet Luhansk zu ihnen übergelaufen. Bürgermeister Serhij Chortyw habe die ukrainischen Truppen aufgerufen, die Waffen niederzulegen, meldete die Nachrichtenagentur Lug-Info der Separatisten am Freitagabend.

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In einem Video wiederholte Chortyw die Moskauer These, die Ukraine begehe Völkermord an ihrer russischsprachigen Bevölkerung. Es war unklar, unter welchen Umständen das Video aufgenommen worden war. Rubischne ist im Verwaltungsgebiet Luhansk die achtgrößte Stadt und hatte vor dem Krieg etwa 60.000 Einwohner. Die Stadt war bislang nicht in der Hand der Separatisten. Kiewer Politiker drohten Chortyw Vergeltung an.

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Als der von Russland befeuerte Kampf der ostukrainischen Separatisten gegen die Kiewer Regierung 2014 begann, liefen viele örtliche Politiker zu ihnen über. Im dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine seit dem 24. Februar stehen dagegen die meisten örtlichen und regionalen Verwaltungen zu Kiew. Dies könnte ein Grund für den bislang erfolgreichen ukrainischen Widerstand sein.

RND/dpa

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