Historiker im Interview

Radikalisiert sich der Adel?

„Das Lächerliche und das Zerstörerische können verschmelzen“: Heinrich XIII. Prinz Reuß wird bei der Razzia gegen die von ihm geführte „Reichsbürger“-Vereinigung am 7. Dezember von vermummten Polizisten abgeführt.

„Das Lächerliche und das Zerstörerische können verschmelzen“: Heinrich XIII. Prinz Reuß wird bei der Razzia gegen die von ihm geführte „Reichsbürger“-Vereinigung am 7. Dezember von vermummten Polizisten abgeführt.

Herr Malinowski, nach Erkenntnissen ermittelnder Behörden ist Heinrich XIII. Prinz Reuß der Kopf einer terroristischen Vereinigung von „Reichsbürgern“. Der Adlige sollte nach einem Staatsstreich Staatsoberhaupt werden. Muss man sich Sorgen machen um das Verhältnis des Adels zur Demokratie?

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Das glaube ich nicht. Zum einen handelt es sich beim Adel um eine sehr kleine Minderheit in der bundesrepublikanischen Bevölkerung – in der Größenordnung von etwa 0,2 Prozent. Zum Zweiten gibt es keinen soziologisch oder politisch geschlossenen Adel. Drittens, und dies scheint das Wichtigste, ist die amorphe Gruppe der sogenannten „Reichsbürger“ und anderer heute relevanter demokratiefeindlicher Splittergruppen weder von Mitgliedern des ehemaligen Adels geführt noch dominiert. Auch wenn Heinrich XIII. hier in der Tat als Phänomen heraussticht. In der hier nun beleuchteten Schar finden sich offenbar auch Juristen, Offiziere a. D., Gourmetköche, Dachdecker, Piloten, Tenorsänger, Kleinladenbesitzer und Hellseher, doch interessanterweise konzentriert sich die Wahrnehmung stark auf einen „Prinzen“ mit einem auf Außenstehende möglicherweise besonders albern und aus der Zeit gefallen wirkenden Namen.

Heinrich XIII – „Ein etwas eigenwillig gekleideter älterer Herr“

Ein Name, von dem man bislang nie gehört hat.

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Bemerkenswert erscheint mir auch weniger die Person Heinrich XIII. als der offenbar große Zuspruch, den die Figur in diesem Milieu auf sich ziehen konnte. Nicht die Leinwand erscheint interessant, sondern die Projektion – die Frage, warum hier ein „Prinz“, ein Mitglied des Hochadels, auserkoren wird für die imaginierte Führerrolle. Wie in allen Modellen von Monarchie und Führertum scheinen mir die Empfänger, also die Anhängerschaft, interessanter als der Sender, interessanter also als die Führerfigur, die in diesem Fall und ohne ihre Anhängerschaft ein etwas eigenwillig gekleideter älterer Herr im Milieu der Frankfurter Immobilienhändler wäre.

Seine Anhängerschaft ist in der Tat kurios kunterbunt.

Hannah Arendt hatte 1951 in ihrem großen Werk über totalitäre Bewegungen vom „Mob“ gesprochen, der sich in faschistischen und vorfaschistischen Bewegungen aus den „Deklassierten aller Klassen“ zusammensetzt. Dies ist eine exzellente Formel, um etwa die Komposition rechtsradikaler Bewegungen in Deutschland nach 1918 zu beschreiben. Die Verlierer, die Drop-outs aus allen Klassen, so ihre Beobachtung, finden sich in neuartigen Mischungsverhältnissen zusammen. Am Ende dann können der preußische Prinz, der Bauernsohn und der Volksschullehrer im selben SA-Sturm marschieren. Darunter gab es im späten Kaiserreich und nach 1918 auch Adlige – und auch hier ist dies der Fall. Arendt zeigt aber auch, dass der Zugriff auf die Macht, auf den Staatsapparat – im deutschen Fall war dies im Januar 1933 – nur durch das gelingt, was sie als „Bündnis von Mob und Elite“ beschreibt. Und eben hier scheint mir der fundamentale Unterschied zur jetzigen Situation zu liegen, da der Widerhall, den die bunte Schar und ihre wirren Reden in den Funktionseliten finden, sehr gering zu sein scheint.

Viele Adelige haben sich damals der Hitler-Diktatur angedient. Ist heute überhaupt eine Affinität Adliger zur extremen Rechten bekannt?

Das scheint mir nicht der Fall zu sein. Auch wenn es im historischen Adel, um es sehr vorsichtig zu formulieren, qua Tradition nicht gerade eine Disposition zum Linksliberalismus gibt. Mitglieder adliger Familien wird man jedoch heute, anders als vor hundert Jahren, in allen demokratischen Parteien und in allen bundesrepublikanischen Funktionseliten finden, nur selten hingegen in der rechtsradikalen Szene. Die von Ihnen erfragte Beziehung scheint mir aber sehr interessant zu sein, wenn man sie umdreht, da zumindest ein Teil dieser in den letzten Jahren neu komponierten rechtsradikalen Amöbe Adlige, Könige, Prinzen, vergangene und existierende Monarchie hofiert und diesen Fahnen schwenkend hinterherläuft. Man hat doch aber insgesamt den Eindruck, dass diese Liebe im Hochadel in aller Regel nicht erwidert wird.

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Von Heinrich XIII. Prinz Reuß ist bekannt, dass er dem Besitz der Familie hinterhertrauert. Es gab Restitutionsversuche. Gibt es so etwas wie ein bis heute anhaltendes Enteignungstrauma des Adels?

Von einem Trauma würde ich nicht sprechen. Und auch unter den Antragstellern nach 1990 ist der Adel im Rahmen der bundesrepublikanischen Entschädigungsverfahren eine Minderheit – wenn auch eine sehr auffällige, sehr aktive und viel beachtete. Die Familie Reuß gehörte nach 1918 zu den Familien des Hochadels, die sich gegen republikanische Enteignungen besonders hartnäckig gewehrt haben. Und tatsächlich sind später, nach der deutschen Wiedervereinigung, viele Vertreter von 1945 enteigneten Adelsfamilien mit besonderem Aplomb aufgetreten. Zweifellos sind bestimmte adlige Familien faktisch, imaginär und emotional stärker an Landbesitz und bestimmte Objekte wie etwa Schlösser und Gutshäuser gebunden als andere Gruppen. Die in vielen Fällen tatsächlich Jahrhunderte zurückgehende Bindung an bestimmte Güter und Gebäude verleiht diesen Ansprüchen nicht juristisch, aber doch im Raum des Imaginären und Emotionalen, besonderes Momentum. Hier können bürgerliche Immobilienbesitzer nicht mithalten.

Der Adel ist wie Kino – er bietet eine „Performance“

Dafür gibt es auch ein Publikum.

Die adlige Selbstdarstellung wird durch Medienberichte und das Interesse nicht adliger Beobachter erheblich verstärkt. Realität und Fiktion einer bis ins Mittelalter zurückreichenden Bindung an die „Scholle“ sind in einem extrem beweglich und sehr virtuell gewordenen Zeitalter offenbar besonders attraktiv und faszinieren vor allem nicht adlige Beobachter. Man mag dies mit den Gründen vergleichen, aus denen Zuschauer ins Kino gehen: Menschen – die meisten Menschen – interessieren sich für Dinge, die nicht Standard sind, die aus ihrer eigenen Lebenswelt, die aus dem alltäglichen Standard weit herauszuragen scheinen. Ebendies kann der Adel auf vielen Ebenen bieten, zumindest in der Darstellung, der Performance.

Schon 1926 scheiterte ein Volksentscheid zur Enteignung des Adels an mangelnder Beteiligung. Und bis heute leben zig Wochenzeitschriften vom offensichtlichen Bedarf der Leserinnen und Leser an glamourösen oder skandalösen Adelsneuigkeiten. Könnten Leute wie Heinrich XIII. daher auf einen breiten Rückhalt für ihre Interessen und Ideen in der Bevölkerung hoffen?

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Wenn man das Interesse an der Debatte um die Ansprüche der Hohenzollern, das Verhältnis der Familie Hohenzollern zum Nationalsozialismus, oder, um einige britisch-amerikanische Beispiele zu bemühen, am Tod von Queen Elizabeth II. oder an der eben lancierten „Dokumentation“ über Harry und Meghan, die auf Netflix bereits am ersten Tag über die Weltpresse Millionen von Menschen erreicht und das Internet flutet, als Indikator nimmt, lässt sich jedenfalls feststellen, dass es für die Figuren, die im Grunde von den Medien erst wie Kunstprodukte erschaffen werden, ein immenses Interesse gibt. Adlige spielen mit mehr oder weniger großem Erfolg mit diesem Interesse.

Prinz Ernst August oder Lady Di …

Im Fall von „Lady Diana“ ging dies für einige Zeit gut, bei Ernst August Prinz von Hannover eher nicht, beim Kunstprodukt, das in Deutschland jetzt als „die Sussexes“ feilgeboten wird, scheint es mir noch offen zu sein. Für das 21. Jahrhundert gilt endgültig, was Adelskritiker auch schon um 1800 behauptet hatten – Adel und seine angeblich herausragenden Qualitäten entstehen nicht zuletzt durch Zuschreibungen von außen. Adel, so hatte etwa Heinrich Heine gewitzelt, gibt es nur, solange man an ihn glaubt. Die „Herzogin“ Meghan von Sussex zeigt sich zu Beginn der Netflix-Selbstdarstellung, die wie ein sechsstündiges Defilee auf Instagram wirkt, in Jeans und mit einem Handtuch um den Kopf – eigentlich eine amerikanische Schauspielerin aus Los Angeles. Durch die mediengemachte Imagination der Zuschauer aber wird sie zu einer scheinbar funkelnden Sondergestalt. Das Grundprinzip ist bei Heinrich XIII. das gleiche.

Man sollte Heinrich XIII. und sein Gefolge nicht als „komische Oper“ abtun

Also ist Heinrich XIII. am Ende nur ein Clown?

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Auf den ersten und zweiten Blick mag man versucht sein, Heinrich XIII. und sein Gefolge als „opera buffa“, als komische Oper, abzutun. Dies dürfte aber politisch, wie auch beim heterogenen Kreis der „Querdenker“ ein Fehler sein. Offenbar kommt es in bestimmten Segmenten der bundesrepublikanischen Bevölkerung zu einer Neumischung aus ganz verschiedenen Gruppen. Neben klassischen Versatzstücken aus der rechtsradikalen Tradition, antisemitischen Zügen, verschwörungstheoretischen und geheimbündlerischen Elementen, rassistischen Beimischungen, abgeschmeckt mit populistischen, elitären, antiamerikanischen, prorussischen und fraglos faschistischen Elementen tauchen hier neue Mischungen auf. Ideologiegeschichtlich fällt es Historikern leicht, diese Elemente bis ins 19. Jahrhundert zurückzuverfolgen, sie sind also nicht neu. Einzelne Fragen, etwa wie tief dieses wabernde Milieu, die hier neu gemischten Ressentiments, Ängste und Gedankenwelten etwa in die unteren Führungsebenen der Bundeswehr und der Polizeiapparate reichen, scheinen mir bislang ungeklärt.

Der Auffassung von Heinrich XIII. Prinz Reuß zufolge hat Deutschland seit 1945 keine Verfassung mehr, das Grundgesetz ist seiner Meinung nach ein Unterdrückungsinstrument. Sieht Reuß sich selbst womöglich als eine Art Widerständler gegen ein Unrechtsregime – etwa in der Tradition der gern bemühten Adelskreise um Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg?

Die absurde Inanspruchnahme von prominenten Vertreterinnen und Vertretern des deutschen Widerstands – Stauffenberg und Sophie Scholl sind hier bislang die bekanntesten Beispiele – wäre ein uns bereits von den „Querdenkern“ bekanntes Muster. Da man in rechtsradikalen Kreisen jedoch Stauffenberg und den ganzen 20. Juli eher als Vaterlandsverräter verstanden hat, gibt es im Versuch, sich auf dieses Erbe zu berufen, doch gewisse Grenzen. Im Freikorpsmilieu, in den rechtsradikalen Klubs, Zirkeln und Geheimbünden, in den illegalen Waffendepots und paramilitärischen Trainingslagern, für welche die SA um 1930 vielfach Gutshäuser, Güter und Schlösser nutzen konnte, in politischen Privatzirkeln, die Vertreter aus Adel und Hochadel organisierten, vielleicht auch im Milieu des rechtsradikalen Terrorismus der 1920er-Jahre liegen dann eher Analogien, die passender erscheinen als Vergleiche mit Oberst Stauffenberg. Ob die Selbststilisierung als Opfer eines „Systems“ eher neu oder alt wirkt, ist nicht leicht zu sagen. Die Vorstellung von finsteren Mächten, die Deutschland drangsalieren und irgendwie „jüdisch“ sein sollen, ist natürlich nicht gerade neu. Neu ist hingegen etwa die Operationsweise, die das Internet zur Verbreitung und Radikalisierung dieser Denk- und Gefühlswelten zumindest potenziell bietet.

„Im Hochadel werden familienintern Spitznamen verwendet“

Der Name Heinrich XIII. Prinz Reuß klingt zum einen völlig unzeitgemäß, zum anderen so „majestätisch“, als wohne dem irgendwie ein alter Herrschaftsanspruch inne. Warum kleben viele Familien auch mehr als 100 Jahre nach dem Verlust Ihrer Privilegien noch an Adelspräpositionen und an ihren Titeln?

Deshalb, weil die meisten nicht Adligen davon fasziniert sind. „Graf“ oder „Prinz“ oder „Baron“ hat Wirkung und erzeugt Eindruck – negativen selten, positiven meist, Gleichgültigkeit fast nie. Jedes Boulevardmagazin, jeder Groschenroman und jeder Disney-Kassenschlager belegt die bleibende Faszination, die von solchen Markern ausgeht, im Zweifelsfall reichen vier Buchstaben – Graf – oder auch nur ein Buchstabe mit Punkt – v.

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Ein Bluff?

Auch hier liegt die „Verantwortung“ bei jenen – meist bürgerlichen – Juristen, die das Namensrecht in Deutschland nach 1918 so umgebaut haben, dass die Titel – anders als etwa in Österreich – bis heute als Teil des Namens erhalten bleiben. Sie stehen so zum Beispiel auch in Personalausweis und Reisepass. Im Adel selbst wird die Titelei intern meist nicht verwendet. Der hier jetzt auffällig gewordene Heinrich XIII. etwa wird intern Enrico oder Rico genannt. Auch im Hochadel werden familienintern oft kurze Spitznamen verwendet. Die Titel sind – jedenfalls im 21. Jahrhundert – eher ein Code, um das adelsunkundige Publikum zu beeindrucken. Bürgerliche geraten vielfach in eine merkwürdige Nervosität, wenn die Frage aufkommt, wie ein „Graf“ oder eine „Prinzessin“ nun eigentlich „korrekt“ anzusprechen oder anzuschreiben sei. In fränkischen Dörfern werden die lokalen „Fürsten“ vielfach bis heute von den Bewohnern als „Durchlaucht“ angesprochen. All dies passiert im inneren Kreis natürlich nicht.

„Aus den Bildern tritt uns keine charismatische Führerfigur entgegen“

Im sogenannten Dritten Reich hatten Adelige ein Vertrauensverhältnis zueinander, das jenseits der Politik lag und ihnen die Geheimhaltung von Plänen für ein Deutschland nach Hitler ermöglichte. Es wurde nicht „geplappert“, es gab immer noch das Standesgefühl. Empfindet sich der deutsche Adel immer noch als Gesellschaftsschicht mit besonderem Mitwirkungsrecht?

Dies kann ich nicht einschätzen. Es mag für einzelne Mitglieder ganz sicher zutreffen, nicht aber für die gesamte Gruppe, so wie sich etwa für die Arbeiter oder das Bürgertum keine allgemeine Aussage über ihre politischen Haltungen oder ihr Selbstbewusstsein treffen ließe. Mit Bezug auf Heinrich XIII. jedoch würde man wohl beim derzeitigen, noch sehr dürftigen, Kenntnisstand keinesfalls von einer Art Adelsverschwörung ausgehen, sondern von einer recht deutlich aus dem Rahmen seines eigenen Milieus gefallenen Figur und ihrer besonderen Kommunikation mit seiner Anhängerschaft. Betonen würde ich die Projektionen, die hier von der Schar, der Gemeinde, den „followers“ auf diesen „Prinzen“, möglicherweise auf eine imaginierte Führerfigur hervorgebracht werden. Aus den wenigen Bildern und Clips, die wir bislang kennen, tritt uns eher keine charismatische Führerfigur entgegen. Vielleicht sollte man allerdings nicht vergessen, dass das Lächerliche und das ernstlich Zerstörerische miteinander verschmelzen können. Das 20. Jahrhundert hält dafür nicht zuletzt in Deutschland Lektionen bereit.

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Stephan Malinowski hält seine jüngstes Buch „Die Hohenzollern und die Nazis“ (Propyläen-Verlag) in der Hand. Der an der Universität Edinburgh lehrende Malinowski gilt als Kenner der Geschichte des Adels in Deutschland nach 1918/19. Für das Buch erhielt er den Deutschen Sachbuchpreis 2022.

Stephan Malinowski hält seine jüngstes Buch „Die Hohenzollern und die Nazis“ (Propyläen-Verlag) in der Hand. Der an der Universität Edinburgh lehrende Malinowski gilt als Kenner der Geschichte des Adels in Deutschland nach 1918/19. Für das Buch erhielt er den Deutschen Sachbuchpreis 2022.

Der Historiker Dr. Stephan Malinowski wurde 1966 in West-Berlin geboren und lehrt neuere europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Zu seinen Arbeitsgebieten gehört die Geschichte des deutschen Adels im 20. Jahrhundert. Für seine Dissertation mit dem Thema „Vom König zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat“ (2003) wurde er 2004 als erster Preisträger mit dem seither alle zwei Jahre verliehenen Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Sein im letzten Jahr erschienenes Buch „Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration“ wurde mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.

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