Renzi erobert Vorsitz der Regierungspartei zurück

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi ist zum Chef der sozialdemokratischen Regierungspartei wiedergewählt worden.

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi ist zum Chef der sozialdemokratischen Regierungspartei wiedergewählt worden.

Rom. Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi ist zum Chef der sozialdemokratischen Regierungspartei wiedergewählt worden. Bei den Vorwahlen am Sonntag, zu denen alle wahlberechtigten Italiener aufgerufen waren, bekam der 42-Jährige vorläufigen Ergebnissen zufolge mehr als 70 Prozent der Stimmen.

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Renzi sprach von einer "außerordentlichen Verantwortung". Es handle sich nicht um eine "Revanche", sondern einen Neuanfang. Renzi war gegen Justizminister Andrea Orlando und den Präsidenten der Region Apulien, Michele Emiliano, angetreten. "Die Alternative zu Populismus ist nicht die Elite. Es sind Menschen, die keine Angst vor der Demokratie haben", sagte Renzi am späten Abend vor Anhängern. Nach der Wahl twitterte er zudem: "Vorwärts, zusammen."

Renzi tritt nach Verfassungsreferendum zurück

Renzi - einst Star der italienischen Politik - war im Dezember nach einem gescheiterten Verfassungsreferendum zurückgetreten und hatte wegen interner Machtkämpfe auch den Parteivorsitz des Partito Democratico (PD) aufgegeben. Seitdem ist sein Parteikollege Paolo Gentiloni im Regierungsamt. In Italien muss bis spätestens Frühjahr 2018 ein neues Parlament gewählt werden. Renzi will für die PD in den Wahlkampf ziehen und hofft auf eine Wiederwahl als Regierungschef.

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Allerdings liegt seine Partei in Umfragen hinter der europakritischen Fünf-Sterne-Partei um den Ex-Komiker Beppe Grillo. Die Abspaltung des linken Flügels hatte der PD weiter geschadet.

Der italienische Präsident Sergio Mattarella hatte jüngst erneut betont, dass das Wahlrecht des Landes vor einer neuen Wahl überarbeitet werden müsse. Die Wahlregelungen in den zwei Parlamentskammern sind nicht einheitlich.

Von RND/dpa/AP

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