Gut 12.000 Kampfhandlungen im ganzen Land

Russische Angriffe in Ostukraine: Fast drei Viertel der Menschen soll Donezk verlassen haben

Ein Bewohner der Stadt Mariupol in der ukrainischen Region Donezk schiebt Wasserflaschen in einem Kinderwagen durch die Stadt. (Archivbild)

Ein Bewohner der Stadt Mariupol in der ukrainischen Region Donezk schiebt Wasserflaschen in einem Kinderwagen durch die Stadt. (Archivbild)

Kiew. Nach ukrainischen Angaben haben mittlerweile fast drei Viertel aller Menschen den von der Ukraine kontrollierten Teil der umkämpften Region Donezk im Osten des Landes verlassen. Das sagte der Gouverneur der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, im ukrainischen Einheitsfernsehen, wie die Internet-Zeitung „Ukrajinska Prawda“ am Freitagmorgen berichtete.

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Demnach befänden sich noch rund 430.000 Einwohner in dem Gebiet. Vor Beginn des russischen Angriffskrieges seien es noch mehr als 1,6 Millionen Menschen gewesen. In der nach Mariupol zweitgrößten Stadt unter ukrainischer Kontrolle in Donezk, Kramatorsk, lebten aktuell nur noch etwas mehr als 40.000 von den ursprünglich 200.000 Menschen.

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Nach Angaben aus Kiew haben russische Truppen binnen 24 Stunden 42 Orte in der Region Donezk besetzt. Das teilte eine Beraterin des ukrainischen Präsidentenbüros, Olena Simonenko, im ukrainischen Einheitsfernsehen mit, wie die Agentur Unian berichtete.

Kampfhandlungen in knapp 12.000 Orten in der gesamten Ukraine

Insgesamt kontrollierten russische Einheiten aktuell in der gesamten Ukraine mehr als 3500 Orte. Kampfhandlungen gebe es in 11.550 Orten des Landes, sagte Simonenko.

Am Donnerstag hieß es von ukrainischer Seite, dass mittlerweile 80 Prozent der ebenso an Russland grenzenden Nachbarregion von Donezk, Luhansk, unter russischer Kontrolle stünden.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am 24. Februar den Krieg gegen die Ukraine befohlen. Erfolgte der Angriff ursprünglich aus dem Norden, Süden und Osten, haben sich die russischen Truppen inzwischen aus der Region Kiew wieder zurückgezogen, um ihre Angriffsbemühungen auf den Osten der Ukraine, das Donbass-Gebiet, zu konzentrieren.

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RND/dpa

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