Russischer Hackerangriff auf Europa

BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen

BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen

Berlin. „Unsere Analyse ergab, dass die Angriffs-Infrastruktur die gleiche ist, die wir von anderen Cyberattacken im Zusammenhang mit der Angriffskampagne APT28 kennen - die Kampagne, die im vorletzten Jahr auch den Deutschen Bundestag betroffen hat“, sagte BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Bei APT28 liegen Indizien vor, die auf russische Quellen hindeuten.“

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Der Hackerangriff auf die OSZE war Ende Dezember bekannt geworden. Eine der Hauptaufgaben der Organisation ist gegenwärtig ihre Mission in der Ostukraine, wo sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten gegenüberstehen.

Russland weißt Vorwürfe zurück

Die Abkürzung APT steht für Advanced Persistent Threat (etwa: fortgeschrittene andauernde Bedrohung). Der Kampagne APT28 wurden Verbindungen zu russischen Regierungsstellen nachgesagt. Russland hat Vorwürfe wegen Hackerattacken bisher zurückgewiesen.

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Die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama macht Moskau dagegen für Hackerattacken auf Computer der Demokraten verantwortlich. US-Geheimdienste beschuldigten den russischen Präsidenten Wladimir Putin erst am Freitag, eine Manipulation der US-Wahl angeordnet zu haben.

Von RND/dpa

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