Langfristig bei Gas und Co. unabhängig werden

Scholz: Energiesicherheit wird uns noch „die nächsten Wochen, Monate und auch Jahre“ beschäftigen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht beim Sommerfest des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (Archivbild).

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht beim Sommerfest des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (Archivbild).

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) geht davon aus, dass Maßnahmen gegen Energieknappheit auch über den kommenden Winter hinaus notwendig sein werden. In einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft sagte der Kanzler: „In diesen Tagen beschäftigt uns die Sicherheit unserer Energieversorgung. Sie wird es noch die nächsten Wochen, Monate und auch Jahre.“

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Es ist nicht die erste Warnung von Scholz in dieser Woche. Am vergangenen Montag hatte er die Bürger bereits auf eine lang anhaltende Krise mit hohen Preisen eingestimmt.

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Olaf Scholz: „Wir bauen Pipelines, Flüssiggasterminals.“

In seiner Botschaft vom Samstag betonte er, die Bundesregierung habe bereits binnen kurzer Zeit viele Entscheidungen getroffen, damit Deutschland gut vorbereitet sei „auf Mangellagen, etwa wenn es um Gas geht“. Er sagte: „Wir bauen Pipelines, Flüssiggasterminals. Wir sorgen dafür, dass eingespeichert wird in unsere Gasspeicher. Und wir sorgen dafür, dass jetzt Kohlekraftwerke genutzt werden, damit wir Gas sparen.“

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Auf lange Sicht werde es aber darum gehen, unabhängig zu werden vom Import von Öl, Kohle und Gas und den Anteil der erneuerbaren Energien auszubauen. „Das machen wir mit vielen Gesetzen, die gerade in dieser Woche beschlossen worden sind“, sagte der Kanzler. Dies geschehe in einem Tempo, „wie es bisher noch nicht in Deutschland gesehen worden ist, und das ist notwendig“.

RND/dpa

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