Sessions befragt Kandidaten für FBI-Chefposten

Nach der Entlassung Comeys steht derzeit Andrew MCCabe an der Spitze des FBI – ob das so bleibt, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.

Nach der Entlassung Comeys steht derzeit Andrew MCCabe an der Spitze des FBI – ob das so bleibt, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.

Washington. Ebenfalls auf der Liste stehen demnach ein Richter am höchsten Gericht New Yorks, Michael J. Garcia, und Senator John Cornyn, ein ehemaliger Staatsanwalt von Texas. Auch Alice Fisher, ehemalige Generalstaatsanwältin für die Strafkammern des Ministeriums, soll zu einem Gespräch kommen.

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Alle vier Kandidaten werden von Justizminister Jeff Sessions und seinem Vize Rod Rosenstein interviewt. Nach Angaben der Ministeriumskreise werden noch weitere Vertreter des Justizministeriums die potenziellen Nachfolger Comeys befragen. Comey war zu Beginn der Woche von US-Präsident Donald Trump entlassen worden. Auch Sessions und Rosenstein hatten sich für die Entlassung Comeys ausgesprochen.

Comey will nicht vor Geheimdienstausschuss aussagen

Comey hat unterdessen eine Einladung für eine Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats in der kommenden Woche ausgeschlagen. Das verlautete am Freitag aus dem Umkreis des Ausschussvorsitzenden Richard Burr. Das Komitee hatte gehofft, bei einer geschlossenen Sitzung von Comey mehr über dessen abrupte Entlassung durch Präsident Donald Trump zu erfahren. Er erwarte jedoch, dass Comey bald vertraulich mit Mitgliedern des Ausschusses sprechen werde, so Burr.

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Der Geheimdienstausschuss befindet sich mitten in einer Untersuchung zu russischer Einmischung in die US-Wahl 2016 und Verbindungen zu Trumps Wahlkampfteam. Die Mitglieder des Komitees würden bald einen Plan erstellen, um sich mit Comey zu treffen, sagte Burr.

Trump-Mitarbeiter wollen zur Aufklärung beitragen

Drei Mitarbeiter Trumps hatten laut Burr bereits auf die Aufforderung des Komitees reagiert, Informationen und Dokumente in Verbindung mit der Untersuchung vorzulegen. Der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn habe noch nicht reagiert, so Burr. „Wir versuchen den Nutzen der Antworten zu beurteilen.“

Neben Flynn sollen auch der ehemalige Leiter von Trumps Wahlkampfkampagne, Paul Manafort, der Trump-Verbündete Roger Stone und der ehemalige Berater Trumps für Außenpolitik, Carter Page, aufgefordert worden sein, Unterlagen bereitzustellen.

Von RND/ap

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