"Ausschließlich Bayern"

Söder will nicht noch mal fürs Kanzleramt kandidieren - „die Sache ist vorbei“

Markus Söder (CSU) bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Bundeskanzleramt Anfang Juni

Markus Söder (CSU) bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Bundeskanzleramt Anfang Juni

Passau. CSU-Chef Markus Söder hat erneute Ambitionen auf das Bundeskanzleramt für den Fall einer erfolgreichen Landtagswahl 2023 in Bayern ein weiteres Mal ausgeschlossen. „Die Sache ist vorbei“, sagte er in einen Interview der „Passauer Neue Presse“. „Meine gesamte Kraft widme ich ausschließlich Bayern. Das gilt nicht nur für die Zeit bis zur Landtagswahl, sondern auch danach. Das andere ist vorbei.“

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Die Landtagswahl sei kein Schaulaufen für die Bundestagswahl. „Es geht nur um Bayern“, erklärte der Ministerpräsident. „Die großen CSUler hatten in ihrem Leben einmal die Möglichkeit, Kanzler zu werden. Das war bei Strauß so, bei Stoiber und in etwas abgeschwächter Form vielleicht auch bei mir“, sagte Söder. Weitere Namen von CSU-Politikern nannte Söder in diesem Zusammenhang nicht.

Schon vor der Bundestagswahl 2021 betonte Söder stets, dass er seinen Platz in Bayern sehe. Trotzdem ging er gegen Armin Laschet ins Rennen um die Kanzlerkandidatur für die Union 2021. Trotz der Positionierung des CDU-Präsidiums pro Laschet, hielt er lange an seiner Kandidatur um den Spitzenposten fest.

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RND/dpa

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