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SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert: Zeitgleichen Unterricht für alle beenden

Hamburg: Schüler einer 13. Klasse der Oberstufe der Stadtteilschule Niendorf sitzen mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Deutsch-Unterricht vor einem geöffneten Fenster.

Hamburg: Schüler einer 13. Klasse der Oberstufe der Stadtteilschule Niendorf sitzen mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Deutsch-Unterricht vor einem geöffneten Fenster.

Berlin. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in Anbetracht der dramatisch steigenden Corona-Infektionen gefordert, in den Schulen den zeitgleichen Unterricht für alle Schüler zu beenden. „Wenn wir nicht wollen, dass die Schulen mit regelmäßigem Schulausfall auch noch zu Hotspots werden, sollten die Schulklassen jetzt aufgeteilt werden in Vormittags- und Nachmittagsunterricht“, sagte er der „Bild am Sonntag“.

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Lauterbach befürchtet harte Ausgangsbeschränkungen wie im Frühjahr

Generell fügte er hinzu, wenn es in den nächsten zwei bis drei Wochen nicht gelinge, die persönlichen Kontakte zu beschränken, werden es in wenigen Wochen harte Ausgangsbeschränkungen wie im Frühjahr geben. „Die Einschränkungen, die jetzt beschlossen wurden, reichen leider nicht aus, um überfüllte Intensivstationen und einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen im Dezember zu verhindern.“

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Die Gesundheitsämter meldeten laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 11.176 neue Corona-Infektionen (Stand: 25.10., 00.00 Uhr). An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche waren es noch 5587 Neuinfektionen an einem Tag.

RND/dpa

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