Die Folgen von Flucht und Vertreibung

Studie: Flüchtende Kinder häufig Opfer sexualisierter Gewalt – auch in Deutschland

Ein Kind blickt aus einem beschlagenen Busfenster mit Zeichnungen, während Zivilisten aus Irpin am Stadtrand von Kiew, Ukraine, evakuiert werden.

Ein Kind blickt aus einem beschlagenen Busfenster mit Zeichnungen, während Zivilisten aus Irpin am Stadtrand von Kiew, Ukraine, evakuiert werden.

Friedrichsdorf. Auf der Flucht vor Krieg und Konflikten sind Kinder nach einer Studie der Hilfsorganisation World Vision häufig sexualisierter Gewalt ausgesetzt.

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Besonders gefährlich seien osteuropäische Länder und Transitländer wie Libyen oder die Türkei. Auch in Deutschland seien geflüchtete Mädchen und Jungen gefährdet, da sie oftmals mit Fremden in Sammelunterkünften untergebracht würden. Die Organisation forderte von der Bundesregierung am Dienstag ein Gewaltschutzkonzept.

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Dazu soll gehören, dass geflüchtete Familien dezentral untergebracht werden. Zusätzlich empfiehlt World Vision psychosoziale Hilfe für die Kinder in deren Muttersprache. In der Studie gibt es keine Angaben zur Zahl solcher Fälle.

Die Organisation stützt sich auf Aussagen von Sozialpädagogen und Psychotherapeuten. „Wir blicken in ein großes Dunkelfeld“, sagte Forschungsleiterin Caterina Rohde-Abuba. World Vision ist nach eigenen Angaben derzeit in 48 Ländern im Einsatz.

RND/dpa

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