Bis zu 20 Jahre Haft möglich

Sturm aufs US-Kapitol: Neue Anklage gegen rechtsradikale „Proud Boys“

Ein Unterstützer der rechtsextremen Organisation «Proud Boys» (Symbolfoto)

Ein Unterstützer der rechtsextremen Organisation «Proud Boys» (Symbolfoto)

Washington. Wegen des Angriffs auf das US-Parlament Anfang vergangenen Jahres sollen sich Mitglieder der „Proud Boys“ wegen weiterer Vorwürfe vor Gericht verantworten müssen. Ein Gericht in der Hauptstadt Washington erhob am Montag gegen fünf Mitglieder der rechtsradikalen Gruppe auch Anklage wegen aufrührerischer Verschwörung. Darunter ist auch deren ehemaliger Anführer Henry „Enrique“ Tarrio. Die neue Anklage geht aus einer Änderung der bereits bestehenden Anklageschrift gegen die fünf Männer vom März dieses Jahres hervor.

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Fünf Tote bei Stürmung des Kapitols

Am 6. Januar 2021 hatten Anhänger des bereits abgewählten republikanischen Präsidenten Donald Trump den Sitz des US-Kongresses in Washington gestürmt. Dabei starben fünf Menschen, Dutzende wurden verletzt. Der Angriff aufs Herz der US-Demokratie erschütterte das Land.

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Tarrio, der den Sturm aufs Kapitol maßgeblich geplant haben soll, wurden in dem Zusammenhang bereits mehrere Delikte zur Last gelegt. Zwischenzeitlich saß er auch schon in Haft. Der Tatbestand der aufrührerischen Verschwörung ist nach Angaben der „New York Times“ nicht leicht zu belegen, kann aber bis zu 20 Jahre Haft nach sich ziehen.

RND/dpa

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