Litauen verbietet Warentransport

Transitverkehr nach Kaliningrad: Russland hofft auf „rationale Lösung“

Litauische Grenzschützer kontrollieren einen russischen Passagierzug von Kaliningrad nach Moskau im Bahnhof von Kybartai.

Litauische Grenzschützer kontrollieren einen russischen Passagierzug von Kaliningrad nach Moskau im Bahnhof von Kybartai.

Moskau. Im Streit um die Einschränkung des russischen Transitverkehrs in die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad hofft Moskau auf eine „rationale Lösung“. Russland habe der Europäischen Union erklärt, dass die gegenwärtige Lage nicht nur zu erheblichen Kosten für Litauen, sondern auch für die EU führe, sagte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko der Agentur Interfax zufolge am Freitag. Er habe den Eindruck, dass „das Signal angekommen“ sei.

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Ähnlich äußerte sich auch Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschischow. Er hoffe auf „eine Kompromisslösung in naher Zukunft“, sagte er.

Russlands Vize-Außenminister: Keine Pläne ein Nato-Land anzugreifen

Litauen hatte Mitte Juni den Bahntransit einiger Waren über sein Territorium in das Gebiet um Kaliningrad - ehemals Königsberg - verboten, die auf westlichen Sanktionslisten stehen. Moskau nannte die Beschränkungen „illegal“ und drohte mit Gegenmaßnahmen.

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Gruschko sagte, daran arbeite Russland zwar. „Aber das Wichtigste für uns sind die Fragen der Lebenserhaltung der Kaliningrader Gebiete.“ Der Vize-Außenminister betonte darüber hinaus, Russland habe keine Pläne, ein Nato-Land anzugreifen. Daran könnten „nur kranke Menschen denken“.

RND/dpa

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