Trumps „historische Woche“

Bei der Eröffnung des Anti-Radikalisierungs-Zentrums in Riad sorgt ein Foto für Spott, auf dem Trump und König Salman die Hände auf einen leuchtenden Globus legen. Das Bild sprach der „Chruch of Satan“ (Kirche des Satans) an, die ein Statement veröffentlichte.

Bei der Eröffnung des Anti-Radikalisierungs-Zentrums in Riad sorgt ein Foto für Spott, auf dem Trump und König Salman die Hände auf einen leuchtenden Globus legen. Das Bild sprach der „Chruch of Satan“ (Kirche des Satans) an, die ein Statement veröffentlichte.

Taormina. US-Präsident Donald Trump hat seine erste Auslandsreise als vollen Erfolg bezeichnet. Hinter ihm liege eine „wirklich historische Woche“ mit wichtigen Verbündeten der Vereinigten Staaten, sagte Trump am bei einer Rede auf dem US-Militärstützpunkt Sigonella, kurz nachdem er den G7-Gipfel in Taormina verlassen hatte. Dort habe er „große Fortschritte“ gemacht, erklärte der Präsident. Das würden die übrigen sechs Staatschefs nicht unbedingt so formulieren.

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Das Gipfeltreffen wurde überschattet von Differenzen zwischen den USA und den anderen Mitgliedsstaaten bei den Themen Klimaschutz und Migration.

Generell scheint Trumps Bilanz seiner ersten Auslandsreise ganz anderes, als die von Beobachtern auszufallen. Einige Bilder des mächtigsten Rüpels der Welt werden in Erinnerung bleiben.

Der Bodycheck

Während eines Rundgangs durch das neue Nato-Hauptquartier in Brüssel drängelt Trump den montenegrinischen Premierminister Dusko Markovic brüsk zur Seite und baut sich in herrischer Pose neben Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf. Das Kinn gereckt, wirft Trump sich in die Brust. Das kurze Video wird im Internet zum Renner. Alle führenden US-Medien haben es auf ihrer Startseite.

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Gib mir deine Hand!

Trump ist dafür bekannt, in das Händeschütteln gerne eine Demonstration seiner Macht legen zu wollen. Mehrere Regierungschefs können das bezeugen. Jetzt war Emmanuel Macron dran: Herrisch riss Trump den Arm des französischen Präsidenten an sich, rüttelt und zerrt. Macron wehrt sich. Auch eine zweite Begegnung der beiden geht eher unentschieden aus, diesmal in der Disziplin sitzend Rütteln. Macron hält ordentlich dagegen.

Ich will deine Hand nicht

Melania Trump sorgte für viele Diskussionen und Geraune, weil sie ihrem Gatten mindestens einmal nicht die Hand reichen wollte. In Israel mag sie sie sogar weggeschlagen haben, aber ob und warum, ist nicht bekannt. Auf einer Gangway wollte Trump erneut nach ihr greifen, er geht Treppen nicht gern alleine hinunter - aber genau da fährt sich Melania mit der Hand durchs Haar, Trump greift ins Leere. Zufall - oder Symbolbilder für den Zustand einer Ehe?

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Von dpa/RND/abr

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