Präsidentenberater mit deutlichen Worten

„Deutschland, wir warten auf Dein Wort“: Kiew fordert Panzer von Bundesregierung

Ein ukrainischer Soldat geht an einem russischen Panzer vorbei, der bei einem Gefecht in einem gerade befreiten Gebiet auf der Straße nach Balakliia in der Region Charkiw beschädigt wurde.

Ein ukrainischer Soldat geht an einem russischen Panzer vorbei, der bei einem Gefecht in einem gerade befreiten Gebiet auf der Straße nach Balakliia in der Region Charkiw beschädigt wurde.

Kiew. Nach ihren jüngsten Erfolgen im Nordosten des Landes hat die Ukraine das deutsche Zögern bei Panzerlieferungen und das Ringtauschsystem kritisiert. „Sechs Monate lang gibt es keine Panzer, weil es keine ‚politische Entscheidung‘ dafür gibt“, schrieb der Berater im Präsidentenbüro, Mychajlo Podoljak, am Dienstag auf Deutsch bei Twitter. Aufgrund des deutschen Zögerns könne Russland den „Terror“ fortsetzen und Ukrainer müssten sterben.

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Selenskyj-Berater kritisiert Ringtausch

„Deutschland, wir warten auf Dein Wort“, richtete der 50-Jährige sich an Berlin. In der ukrainischen Version des Twitterbeitrags benannte Podoljak auch direkt den von der Bundesregierung betriebenen sogenannten Ringtausch. „Das System des Ringtauschs funktioniert nicht“, hieß es.

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Gemeint ist dabei, dass Staaten des ehemaligen Ostblocks ihre Altbestände an sowjetischen Waffen an die Ukraine abgeben und dafür modernes Gerät von der Bundesrepublik erhalten. Bei der jüngsten Offensive im Gebiet Charkiw hat die ukrainische Armee unter anderem auch T-72-Panzer aus polnischen Lieferungen eingesetzt.

Russland war am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert und brachte anschließend große Teile der Ost- und Südukraine unter seine Kontrolle. Seit Anfang September gelang es den ukrainischen Truppen jedoch, erhebliche Gebiete zurückzuerobern.

RND/dpa

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