Kommandeur fordert modernere Waffen

Ukrainische Luftwaffe sieht Lufthoheit weiterhin bei sich

Ein Su-27-Kampfjet der ukrainischen Luftwaffe bei einer Übung im Jahr 2014 im Osten der Ukraine. (Archivbild)

Ein Su-27-Kampfjet der ukrainischen Luftwaffe bei einer Übung im Jahr 2014 im Osten der Ukraine. (Archivbild)

Kiew. Die ukrainische Luftwaffe sieht nach Angaben ihres Kommandeurs trotz schwerer russischer Angriffe den Himmel über der Ukraine weiter in ihrer Hand. „Der Feind hat den ukrainischen Himmel nicht kontrolliert und kontrolliert ihn nicht“, sagte Generalleutnant Mykola Oleschtschuk. Der Generalstab in Kiew veröffentlichte die Äußerungen am Freitagabend auf Facebook.

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Russland habe nach dem Angriff am 24. Februar versucht, die ukrainische Luftwaffe auszuschalten. Dies sei nicht gelungen. Mittlerweile greife die russische Luftwaffe weniger mit Flugzeugen an, sondern bombardiere aus der Distanz mit Raketen. Oleschtschuk forderte von Verbündeten der Ukraine modernere Waffen, darunter Jagdflugzeuge und Flugabwehr-Raketensysteme mittlerer und großer Reichweite. Die Waffen könnten auch ausländischer Bauart sein.

Die Aussagen des Generalleutnants zur verbliebenen Stärke der ukrainischen Luftwaffe waren nicht unabhängig überprüfbar. Seine Truppe hat Verluste erlitten. Oleschtschuk äußerte sich aber an dem Tag, an dem zwei mutmaßlich ukrainische Hubschrauber ein Tanklager in der russischen Stadt Belgorod in Brand geschossen hatten.

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Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zu Beginn des Kriegs mehrfach gefordert, die Nato solle eine Flugverbotszone über der Ukraine einrichten. Die Nato lehnte dies ab, um Kämpfe zwischen Flugzeugen Russlands und des westlichen Bündnisses zu vermeiden.

RND/dpa

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