ARD-Interview mit Ihor Showkwa

Ukrainischer Präsidentenberater: „Wir wollen, dass sich diese Situation nie wiederholen kann“

Ihor Showkwa, außenpolitische Berater des ukrainischen Präsidenten, in den „Tagesthemen“.

Ihor Showkwa, außenpolitische Berater des ukrainischen Präsidenten, in den „Tagesthemen“.

Berlin. Der außenpolitische Berater des ukrainischen Präsidenten hat betont, dass die Ukraine bei Verhandlungen mit Russland Sicherheitsgarantien für die Zukunft anstrebt. „Wir wollen, dass sich diese Situation nie wiederholen kann“, sagte Ihor Showkwa am Montag in den ARD-„Tagesthemen“ laut Übersetzung des Senders.

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In den Verhandlungsrunden seien zuletzt Überlegungen angestellt worden „über eine mögliche friedliche Lösung, mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach Beendigung der Kriegshandlungen“.

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Unterhändler Russlands und der Ukraine hatten am Montag über eine Lösung des Konflikts verhandelt, ihre Gespräche aber letztlich auf diesen Dienstag vertagt. Die Ukraine fordert ein Ende des Krieges und einen Abzug der russischen Truppen. Moskau verlangt, dass Kiew die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisches Territorium sowie die ostukrainischen Separatistengebiete als unabhängige Staaten anerkennt und die Ukraine ihre Neutralität erklärt.

Man habe die russischen Forderungen gelesen, „einige von diesen Forderungen sind absolut inakzeptabel für uns, also zum Beispiel bestimmte Territorialforderungen“, sagte Showkwa. Über andere Punkte könne man diskutieren, aber nur zusammen „mit einer Sicherheitsgarantie für die Ukraine in der Zukunft“.

Der Russland-Experte und Professor für internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck, Gerhard Mangott, hatte zuletzt erklärt: „Die Ukraine fordert Sicherheitsgarantien, der Westen soll die Eigenstaatlichkeit der Ukraine sichern.“ In seinen Augen sei dies aber „eine Nato-Bündnisgarantie durch die Hintertür“, wie er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte. „Westliche Staaten müssten die Eigenständigkeit der Ukraine gegen mögliche zukünftige militärische Aggressionen Russlands verteidigen.“ Das hält Mangott für sehr unwahrscheinlich.

RND/dpa/scs

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