Personalmangel im Militär

US-Geheimdienste: Russland sucht verzweifelt Soldaten für die Front

Nach Berichten der USA gehe dem russischen Militär bald das Personal aus. Immer verzweifelter versuche Moskau, neue Soldaten an die Front in der Ukraine zu bekommen.

Nach Berichten der USA gehe dem russischen Militär bald das Personal aus. Immer verzweifelter versuche Moskau, neue Soldaten an die Front in der Ukraine zu bekommen.

Washington. Russland benötigt nach Einschätzung der USA dringend neue Soldaten für seinen Krieg gegen die Ukraine. Das russische Militär leide unter Personalmangel und versuche immer verzweifelter, Männer zu finden, die an die Front geschickt werden könnten, wie aus Erkenntnissen der amerikanischen Geheimdienste hervorging, die am Mittwoch bekannt wurden.

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Russland zwinge verwundete Soldaten, in den Kampf zurückzukehren, sagte ein US-Vertreter der Nachrichtenagentur AP. Außerdem werde Personal von privaten Sicherheitsfirmen und sogar aus Gefängnissen rekrutiert. Die Geheimhaltungsstufe der Informationen war zuvor gesenkt worden. Die Gewährsperson sagte weiter, das russische Verteidigungsministerium werde wahrscheinlich bald verurteilte Strafträger anwerben, die sich im Austausch für Begnadigungen und finanzielle Entschädigungen für den Dienst im Krieg melden könnten.

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Der russische Präsident ordnete in der vergangenen Woche an, die Zahl der Soldaten um 137 000 auf 1,15 Millionen zu erhöhen. Das Dekret tritt am 1. Januar in Kraft, allerdings ist unklar, ob mehr Wehrpflichtige rekrutiert oder die Zahl der freiwilligen Soldaten erhöht werden sollen - oder beides. US-Schätzungen zufolge wurden in der Ukraine innerhalb von sechs Monaten 70 000 bis 80 000 russische Soldaten getötet.

RND/AP

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