US-Repräsentantenhaus beschließt Anti-Sexismus-Training

Immer wieder demonstrierten Menschen in den vergangenen Wochen gegen Sexismus am Arbeitsplatz, hier in Los Angeles. Das US-Repräsentantenhaus hat jetzt ein Training zur Vermeidung von sexuellen Übergriffen beschlossen.

Immer wieder demonstrierten Menschen in den vergangenen Wochen gegen Sexismus am Arbeitsplatz, hier in Los Angeles. Das US-Repräsentantenhaus hat jetzt ein Training zur Vermeidung von sexuellen Übergriffen beschlossen.

Washington. Das US-Repräsentantenhaus hat für alle Abgeordneten ein Training zur Vermeidung von sexuellen Übergriffen und Diskriminierung beschlossen. Ab nächstem Jahr sollen alle 435 Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie deren Mitarbeiter an Anti-Sexismus-Seminaren teilnehmen, entschieden die Abgeordneten am Mittwoch (Ortszeit) in einer Resolution einstimmig.

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„Sexuelle Belästigung ist an jeder Arbeitsstelle fehl am Platz. Der Beschluss für das Training ist ein wichtiger erster Schritt, um mit diesem Problem umzugehen“, sagte Repräsentantenhausvorsitzender Paul Ryan. Der Senat hatte bereits Anfang November für eine ähnliche Resolution gestimmt.

Vorwürfe gegen Abgeordnete

Der Vorschlag für den jährlichen Kurs kommt unter anderem von der Republikanerin Barbara Comstock und der Demokratin Jackie Speier. Speier hatte jüngst veröffentlicht, selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen Mann in einer Führungsposition geworden zu sein.

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Die Weinstein-Affäre hat inzwischen auch die US-amerikanische Politik erreicht. Unter anderem äußerten Frauen Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den US-Senator Al Franken und den demokratischen Abgeordneten John Coyners. Der republikanische Senatsanwärter Roy Moore aus Alabama soll sich an Minderjährigen vergangen haben.

Von dpa

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