Überraschende Ankündigung

Ära endet: Nancy Pelosi will keine Führungsrolle im Kongress mehr übernehmen

Nancy Pelosi, Vorsitzende des US‑Repräsentantenhauses.

Nancy Pelosi, Vorsitzende des US‑Repräsentantenhauses.

Die bisherige Sprecherin des US‑Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat angekündigt, in Zukunft keine Führungsposition im Kongress mehr übernehmen zu wollen. „Für mich ist es an der Zeit, dass eine neue Generation die Demokratische Fraktion führt, die ich so sehr respektiere“, sagte sie. Die Politikerin betonte, sie werde weiterhin als Kongressabgeordnete „für die Menschen in San Francisco sprechen“, aber keine Wiederwahl für einen Führungsposten anstreben. Pelosi führte die Demokraten im Repräsentantenhaus seit zwei Jahrzehnten an.

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Zuvor hatten die US‑Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert. Mehr als eine Woche nach den Zwischenwahlen sicherte sich die Partei am Mittwoch den nötigen Sitz für die Übernahme der Kontrolle über die große Kongresskammer. Die Republikaner haben nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP 218 Mandate, die Demokraten aktuell 211. Im Senat hatten die Demokraten bei den Midterms die Kontrolle überraschend behalten.

Nancy Pelosi übernimmt in Zukunft keine Führungsrolle im Kongress

In der US‑Politik endet eine Ära: Die demokratische Politikerin Nancy Pelosi will in Zukunft keine Führungsrolle im US‑Repräsentantenhaus mehr übernehmen.

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Pelosi bislang Nummer drei in der politischen Rangfolge der USA

Als Vorsitzende des Repräsentantenhauses war Pelosi bislang die Nummer drei in der staatlichen Rangfolge nach dem US‑Präsidenten und dessen Vize. Die Demokratin aus Kalifornien gilt als liberale Schlüsselfigur in der amerikanischen Politik. Als erste Frau im Land übernahm sie 2007 zum ersten Mal das Amt der Vorsitzenden in der Kammer.

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Jüngst überschattete ein brutaler Angriff auf ihren Ehemann Paul Pelosi den Wahlkampf in den USA. Wenige Tage vor den sogenannten Midterms war ein Angreifer in das Haus des Paares in San Francisco eingedrungen. Der Angriff galt Pelosi selbst, die zu diesem Zeitpunkt aber nicht zu Hause war.

RND/seb/dpa

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