Scharfe Reaktion Nordkoreas befürchtet

USA und Südkorea beginnen am Montag größtes Sommermanöver seit Jahren

Yoon Suk Yeol (M, hinten), Präsident von Südkorea, leitet eine Kabinettssitzung im Präsidialamt. Mitten in wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel führen die Streitkräfte Südkoreas und der USA ihr größtes gemeinsames Sommermanöver seit fünf Jahren durch.

Yoon Suk Yeol (M, hinten), Präsident von Südkorea, leitet eine Kabinettssitzung im Präsidialamt. Mitten in wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel führen die Streitkräfte Südkoreas und der USA ihr größtes gemeinsames Sommermanöver seit fünf Jahren durch.

Seoul. Mitten in wachsenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel führen die Streitkräfte Südkoreas und der USA ihr größtes gemeinsames Sommermanöver seit fünf Jahren durch. Die Übungen hätten am Montag wie geplant begonnen, teilte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums mit.

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Zur Zahl der beteiligten Soldaten und zur militärischen Ausrüstung machte die Behörde keine Angaben. Die USA haben in Südkorea 28 500 Soldaten stationiert - als Abschreckung gegen eine Bedrohung durch die selbst erklärte Atommacht Nordkorea.

USA und Südkorea feuern acht Raketen ab

Die Abschüsse gelten als Demonstration der eigenen Reichweite gegenüber dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un.

Scharfe Reaktion Nordkoreas befürchtet

Unter dem Namen „Ulchi Freedom Shield“ sollen bis zum 1. September ein Training mit Computersimulationen, gemeinsame Feldübungen sowie eine große Zivilverteidigungsübung durch Südkorea kombiniert werden. In Seoul wurde eine scharfe Reaktion Nordkoreas auf das elftägige Manöver befürchtet.

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Die Führung des weithin abgeschotteten Landes wirft den USA regelmäßig vor, deren Manöver mit Südkorea dienten der Vorbereitung eines Angriffs. Washington und Seoul bestreiten das und betonen, die Übungen sollten die Verteidigungsfähigkeiten verbessern.

Die Spannungen in der Region hatten sich in diesem Jahr nach einer Reihe von Tests mit atomwaffenfähigen Raketen durch Nordkorea wieder verschärft. In den vergangenen Jahren hatten die USA und Südkorea den Umfang mehrerer Übungen auch aus diplomatischen Gründen reduziert oder sie ganz abgesagt. Als die USA das Sommermanöver in Südkorea 2018 absagten, wollten sie größere Chancen für Verhandlungen über Nordkoreas Atomwaffenprogramm schaffen. Diese kommen jedoch seit dem gescheiterten Gipfeltreffen der USA mit Nordkorea im Februar 2019 in Vietnam nicht mehr voran.

RND/dpa

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