„Weil höheres Risiko an Infektionen besteht“: SPD-Politiker Wiese verteidigt kürzeren Genesenenstatus

Dirk Wiese (SPD) spricht bei der dreitägigen Debatte über die Politik der Ampel-Koalition im Bundestag zur Innenpolitik des Bundes. (Archivbild)

Dirk Wiese (SPD) spricht bei der dreitägigen Debatte über die Politik der Ampel-Koalition im Bundestag zur Innenpolitik des Bundes. (Archivbild)

Berlin. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese, hat die Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verteidigt, den Genesenenstatus nach einer Corona-Infektion auf drei Monate zu verkürzen.

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Im Interview mit dem „rbb“ sagte Wiese am Donnerstag, die Entscheidung sei durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler abgedeckt. Diese würde sagen, dass im Rahmen der jetzigen Infektionslage der Genesenenstatus nicht mehr so lange aufrechterhalten werden könne, „weil ein höheres Risiko an Infektionen besteht“.

Er bezog sich dabei auf das Robert Koch-Institut sowie auf das Paul-Ehrlich-Institut. Darauf müsse man sich dann auch verlassen, so Wiese. „Aber ich kann natürlich den Unmut des einen oder anderen nachvollziehen.“ Dennoch: „Es gibt gute Gründe, diese Entscheidung so getroffen zu haben“, betonte Wiese.

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Wiese sieht Mehrheit für Impfpflicht im Bundestag

Auch andere Länder hätten den Genesenenstatus verkürzt, sagte Wiese - wenn auch nicht so deutlich wie Deutschland.

Zum Thema Impfpflicht sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, dass er im Bundestag dafür eine Mehrheit sehe. Auch ohne den Aufbau eines Impfregisters sei die Maßnahme sinnvoll. Ein Register brauche Zeit, die man nicht habe, denn Ziel sei jetzt „über den kommenden Herbst und Winter zu kommen“, so Wiese gegenüber dem „rbb“.

RND/ots/sic

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