Ex-„In Extremo“-Musiker Boris „Yellow“ Pfeiffer starb an Herzmuskelentzündung

Der Musiker Boris Pfeiffer.

Der Musiker Boris Pfeiffer.

Der Musiker Boris „Yellow“ Pfeiffer, Ex-Mitglied von In Extremo, ist an den Folgen einer Herzmuskelentzündung gestorben. Dieses vorläufige Ergebnis der Obduktion bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) am Donnerstag gegenüber der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“. Zuvor hatte das Polizeipräsidium Potsdam mitgeteilt, dass Pfeiffer an einer „natürlichen Todesursache“ gestorben sei.

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Der 53-Jährige hatte nach Angaben der Polizei am Montagabend bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik in Wandlitz bei Berlin eine Polizeikette durchbrechen wollen. Beamte stoppten ihn und stellten seine Personalien fest. Danach habe er seinen Weg fortsetzen können. Kurz darauf sei der Mann auf dem Weg zu seinem Auto zusammengebrochen. Er starb wenig später im Krankenhaus.

Strafanzeige gegen die Polizei

Die Polizei leitete daraufhin ein Todesermittlungsverfahren ein, die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion des Leichnams an – dabei sei eine natürliche Todesursache nachgewiesen worden. Bisher lägen keine Erkenntnisse vor, dass seitens der Polizei unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt worden sei, heißt es in der Erklärung des Polizeipräsidiums Potsdam vom Donnerstag. Bei der Internetwache der Polizei Berlin sei eine Strafanzeige gegen die Polizei zu diesem Sachverhalt eingegangen. Diese sei zur weiteren Bearbeitung an das Fachkommissariat Amtsdelikte des Brandenburger Landeskriminalamts weitergeleitet worden.

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Pfeiffer war langjähriges Mitglied der Mittelalter-Rockband In Extremo – im Mai 2021 hatte er sich von der Gruppe getrennt, um eigene Wege zu gehen.

RND/seb/dpa

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