Gemeinsames Dinner endet im Fiasko

Kanye West will 2024 US-Präsident werden - mit Donald Trump als Vize

Donald Trump und Kanye West im Dezember 2016.

Donald Trump und Kanye West im Dezember 2016.

Washington. Rapper Kanye West und Ex-US-Präsident Donald Trump kabbeln sich in sozialen Netzwerken. Hintergrund ist ein Abendessen, dass am Dienstag in Trumps Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida stattgefunden haben soll. Daran soll West zufolge auch der rechtsextreme Nationalist Nick Fuentes teilgenommen haben.

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Trump reagierte nun auf entsprechende Berichte: West, der sich mittlerweile Ye nennt, habe ihn wegen eines Abendessens angerufen, schrieb der Ex-Präsident am Freitag auf der von ihm mitgegründeten Plattform „Truth Social“. „Kurz darauf tauchte er unerwartet mit drei seiner Freunde auf, von denen ich nichts wusste.“ Das Essen sei dann im Beisein vieler anderer „schnell und ereignislos“ gewesen.

Kanye West: Trump hat mich angeschrien

West hatte zuvor ein Video auf Twitter veröffentlicht, in dem er behauptete, Trump sei „beeindruckt“ von Fuentes gewesen. West sagte darin außerdem, er habe Trump vorgeschlagen, dass der Ex-Präsident bei der Wahl 2024 als sein Vize antreten könne. Trump habe ihn am Tisch angeschrien und ihm zu verstehen gegeben, dass er denke, dass West verlieren werde.

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Trump (76) hat vor gut einer Woche erklärt, 2024 für die Republikaner noch einmal als Präsidentschaftskandidat antreten zu wollen.

Kanye West: Kandidatur in 2020 war ein Flop

West (45) hat bereits 2020 angedeutet, bei der Abstimmung 2024 noch einmal ins Rennen gehen zu wollen. Zuletzt postete er auf Twitter Videos mit den Worten „Ye 24“. 2020 hatte sich West für das Amt des US-Präsidenten beworben - wegen verpasster Anmeldefristen schaffte er es jedoch in den meisten Staaten nicht auf den Wahlzettel.

Der Rapper war einst einer von wenigen Stars, die sich öffentlich für Trump aussprachen. Zuletzt verbreitete er immer wieder antisemitische Hassrede - der Sportartikelhersteller Adidas kündigte die Zusammenarbeit mit ihm auf.

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Nick Fuentes, der bei dem Treffen dabei gewesen sein soll, verbreitet antisemitische Verschwörungstheorien und äußert sich regelmäßig rassistisch. Die Anti-Rassismus-Organisation Anti-Defamation League nennt ihn einen „White Supremacist“. „White Supremacy“ beschreibt die Ideologie der Vorherrschaft von Weißen. Der im Netz aktive Veranstaltungsorganisator stellt sich außerdem gegen Frauenrechte und diskriminiert die LGBTQI-Gemeinschaft.

RND/dpa

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