Durchbruch mit 16 Jahren

Leni Klum über Model-Karriere: „Hätte nicht gedacht, dass ich so schnell so viele Jobs bekommen würde“

In etwas mehr als einem Jahr stieg Leni Klum vom Nobody zum gefragten Model auf.

In etwas mehr als einem Jahr stieg Leni Klum vom Nobody zum gefragten Model auf.

Seit ihrem Durchbruch Ende der 1990er-Jahre ist Heidi Klum Deutschlands populärstes Model. Noch dazu ist die 49-Jährige dank der ProSieben-Castingshow „Germany‘s next Topmodel“ medial omnipräsent. Doch seit einem Jahr steht der Laufstegikone Konkurrenz ins Haus - und das aus den eigenen vier Wänden. Seit Töchterchen Leni im April 2021 gemeinsam mit ihrer Mutter das deutsche „Vogue“-Cover zierte, ging es für die 18-Jährige im Modebusiness steil bergauf. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell so viele Jobs bekommen würde“, räumte der Modelnachwuchs nun im Interview mit dem Magazin „Glamour“ ein.

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Eigentlich habe sie „gar keine Ahnung“ gehabt, wie das Modebusiness funktioniere, erinnerte sich Leni Klum: „Und dann war ich plötzlich super viel am Arbeiten. Mit 16!“ Neben den Jobs habe es sie auch überrascht, wie viel Arbeit es bedeute, auf E-Mails zu antworten. Täglich brauche sie dafür Stunden, erklärte Klum. „Die zweite große Überraschung war, dass ich so früh aufstehen muss, Call-Time um sechs Uhr morgens ist oft Standard.“

„Wir sollten die Welt wie unser Zuhause behandeln“

Neben dem Dasein als Model steht für Leni Klum schon bald die Rückkehr in ihre Geburtsstadt New York auf dem Plan. In der US-Metropole nimmt sie ihr Studium auf: Interior Design. Sie freue sich darauf, „meine eigene Wohnung einrichten zu können, ich habe so viele Sachen dafür eingekauft oder im Hinterkopf“. In puncto Einrichtungsstil liegt Leni mit Mama Heidi allerdings nicht auf einer Wellenlänge. Während sie selbst dem Minimalismus verfallen sei, tendiere Heidi Klum „eher dazu, ziemlich viele Dinge anzusammeln“, beschrieb das junge Model. Trotzdem habe ihre Mutter sie für Einrichtungsstile begeistert: „Ich denke, meine Mom ist tatsächlich der Grund, warum ich meine Liebe für Interior Design entdeckt habe.“

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Klimawandel und Pandemie beschäftigen die 18-Jährige

Ob sie einmal in Deutschland leben wird, weiß Leni Klum indes noch nicht. Klar ist aber: Die Essensgepflogenheiten ihrer Heimat liegen der 18-Jährigen am Herzen. „Diese ganzen Würste. Und ich mag auch keine Knödel. Es ist ganz anders als das, was ich hier so esse“, zeigte sie sich über die typische deutsche Küche skeptisch.

Mehr beschäftigen Leni Klum da schon der Klimawandel und die Pandemie. „Ich versuche trotzdem, positiv zu bleiben. Wenn man resigniert, hat man ja auch nicht mehr den Anspruch, etwas zu ändern“, bekräftigte sie. Mit einer Initiative, die Bäume pflanzt, versuche sie, ihren Teil beizutragen. Nach Klums Einschätzung werde der Klimawandel oft vergessen. Deswegen forderte sie: „Wir sollten die Welt wie unser Zuhause behandeln.“

RND/Teleschau

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