Transgender-Star

Schauspielerin Laverne Cox wird zur ersten Transgender-Barbie

Der Spielzeughersteller Mattel hat eine Laverne-Cox-Barbiepuppe herausgebracht.

Der Spielzeughersteller Mattel hat eine Laverne-Cox-Barbiepuppe herausgebracht.

Die Transgender-Schauspielerin Laverne Cox wurde durch die Netflix-Serie „Orange Is the New Black“ bekannt und macht sich für die Rechte der Transgender-Community stark. Als Kind habe sie sich immer geschämt, weil sie eine Barbie-Puppe haben wollte, sagt sie US-Medienberichten zufolge – nun ist sie selbst zu einer geworden.

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Der Spielzeughersteller Mattel hat eine Laverne-Cox-Barbiepuppe herausgebracht. Bei der Präsentation ihrer Puppe sagte Cox den Berichten zufolge, dass sie sich erst Jahre später nach einer Therapie ihre erste Barbie gekauft habe. „Ich ging raus und kaufte eine Barbiepuppe und spielte mit ihr und zog sie an, und es war eine Möglichkeit für mich, mein inneres Kind zu heilen.“

Cox will Kinder durch Barbie inspirieren

Die Schauspielerin setzt demnach große Hoffnungen in die Puppe, die anderen Menschen helfen solle, „große Träume zu träumen“. Die Barbie solle Kinder inspirieren und Eltern dazu bewegen, ihre Kinder zu unterstützen, wenn sie mit Puppen spielen möchten, egal welche Geschlechtsidentität sie haben.

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Cox fügt laut Medienberichten hinzu: „Der Raum des Spielens, des Spielens mit Puppen, der Raum des Erschaffens von Welten mit Puppen ist dieser Raum des Träumens. Und jetzt können Kinder mit einer Laverne-Cox-Barbie, der ersten Transgender-Barbie, träumen – das ist ein wunderschöner Raum zum Träumen, er eröffnet neue Möglichkeiten.“

Laverne Cox bei der Präsentation der Barbie.

Laverne Cox bei der Präsentation der Barbie.

2018 starteten Fans eine Petition, um mit Laverne Cox als Vorbild eine Barbiepuppe zu gestalten. „Die Zeit ist reif für die erste Transgender-Barbiepuppe“, schrieben Fans auf Twitter. Cox, von der Idee angetan, tweetete zurück: „Ah, das ist süß. Ich würde gerne eine Barbiepuppe sein.“ Vier Jahre später wird diese Idee zur Wirklichkeit.

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Der US-Spielzeuggigant Mattel hat in den vergangenen Jahren versucht, das Image seiner Barbies als dünne, blonde, langbeinige Puppen neu zu gestalten. Dafür wurden Puppen aller Hautfarben und Körpergrößen auf den Markt gebracht, auch eine Reihe geschlechtsneutraler Puppen gibt es. Außerdem erscheinen regelmäßig „Role Model“-Barbies, die nach dem Vorbild von beispielsweise Astronautinnen und Wissenschaftlerinnen gestaltet sind.

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„Barbie weiß, dass Repräsentation wichtig ist, und setzt sich dafür ein, die Vielfalt in den Kollektionen weiter zu erhöhen, damit mehr Menschen sich selbst in Barbie wiederfinden können“, so das Unternehmen in einer Erklärung.

RND/vkoe

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