Ferien auf Kreta, Rhodos und Co.

Griechenland: Reiserekord ohne Flughafenchaos

Athen: Menschen verbringen den Tag an einem Strand im Vorort Alimos in Athen.

Athen: Menschen verbringen den Tag an einem Strand im Vorort Alimos in Athen.

Griechenland erlebt in diesem Sommer einen Reiseboom wie nie zuvor. Allein im Juni kamen 3,5 Millionen ausländische Urlauberinnen und Urlauber auf den Flughäfen von Hellas an. Das waren dreimal so viele wie im Vorjahr. Aber ein Chaos, wie es Reisende vielerorts in Europa erleben, ist bisher ausgeblieben. Die Urlauberinnen und Urlauber geben den griechischen Airports gute Noten – mit einer Ausnahme.

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Ob Mykonos oder Santorin, Kreta oder Rhodos: An den griechischen Tourismushotspots gibt es im August kaum noch freie Betten. Auf vielen Kykladeninseln liegen die Buchungen bereits über dem Niveau von 2019, dem bisherigen Rekordjahr im Griechenland-Tourismus. Damals besuchten 33 Millionen Urlauberinnen und Urlauber das Land. Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr beliefen sich auf 18,2 Milliarden Euro. Branchenexpertinnen und -experten erwarten für dieses Jahr Einnahmen von rund 20 Milliarden Euro.

Neben den Reisenden aus Deutschland, die in Griechenland traditionell die größte Urlaubernation stellen, gefolgt von Urlauberinnen und Urlaubern aus Großbritannien, Frankreich und Italien, spielen Touristinnen und Touristen aus den USA eine immer größere Rolle. In diesem Sommer bieten die drei großen US-Fluggesellschaften American, Delta und United täglich bis zu neun Verbindungen zwischen Athen und den USA an, mehr als je zuvor.

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Griechenland: mehr Flugverkehr als vor der Pandemie

Nach Angaben der europäischen Flugsicherungsbehörde Eurocontrol wird der Flugverkehr in Griechenland im August das Niveau von 2019 übertreffen. Dennoch läuft der Betrieb auf den meisten griechischen Flughäfen reibungsloser als in vielen anderen Ländern. Nach einer Statistik des Tourismus-Beratungsunternehmens Mabrian wurden auf den deutschen Flughäfen in den ersten beiden Juliwochen 6 Prozent aller geplanten Flüge annulliert. In Griechenland waren es nur 1,3 Prozent.

Der Strand von Nea Chora auf der griechischen Insel Kreta.

Der Strand von Nea Chora auf der griechischen Insel Kreta.

Seit 2017 hat der deutsche Airport-Konzern Fraport den Betrieb auf 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen. Das Unternehmen investierte 440 Millionen Euro in neue Terminals und die Modernisierung der früher vernachlässigten Airports. Davon profitieren die Reisenden jetzt. „Wir haben außerdem während der Pandemie kein Personal abgebaut und sind deshalb mit unseren gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sommersaison gerüstet“, heißt es bei Fraport.

Das sind die besten Flughäfen Europas

Gut kommt Griechenland auch in den Bewertungen der Touristiksuchmaschine Holidu weg. Hier liegt der Flughafen Athen mit 4,4 von fünf möglichen Sternen auf dem ersten Platz in Europa, gefolgt von Zürich und dem Flughafen Francisco de Sá Carneiro im portugiesischen Porto. Der Flughafen des nordgriechischen Thessaloniki kommt auf Platz elf.

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Zu den fünf Airports mit den schlechtesten Bewertungen gehören Bordeaux-Mérignac in Frankreich, Luton und Manchester in Großbritannien und der deutsche Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg. Allerdings ist auch ein griechischer Airport unter den fünf Schlusslichtern, nämlich Heraklion auf Kreta. Der staatlich betriebene Flughafen ist extrem beengt und seit Jahren überlastet. 2020 begann 35 Kilometer südlich der Inselhauptstadt Heraklion bei der Ortschaft Kastelli der Bau eines neuen Flughafens. Er soll 2025 in Betrieb gehen.

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