Corona-Regeln

Skandinavische Airlines streichen Maskenpflicht auf Flügen von und nach Deutschland

SAS verzichtet bei Flugreisen von und nach Deutschland auf die Maskenpflicht an Bord.

SAS verzichtet bei Flugreisen von und nach Deutschland auf die Maskenpflicht an Bord.

An Bord des einen Fliegers aus Frankfurt nach Stockholm ist Maskenpflicht, an Bord eines anderes nur Minuten später nicht: Die Neuregelungen der Maskenpflichten in Europa führen zu bisweilen zu verwirrenden und nicht immer nachvollziehbaren Situationen im Flugverkehr. Ob an Bord ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, hängt derzeit nämlich von der jeweiligen Airline ab – und den Regelungen, die im Land des Firmensitzes gelten.

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Seit Montag, 4. April, streichen SAS, Norwegian, Flyr und Widerøe die Maskenpflicht an Bord für nahezu alle Flüge, wie das Portal „FlySmart24″ berichtet. „SAS geht ab Montag, 4. April, auf den meisten Flügen zurück zu den Abläufen wie sie vor der Pandemie waren“, wird Sprecher John Eckhoff zitiert. „Das bedeutet, dass es auf den meisten Strecken für alle Flugreisende und für die Besatzung freiwillig sein wird, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.“ Ausgenommen von der Regelung seien Reisen von und nach USA, China und Italien, heißt es weiter.

Lufthansa muss auf Maskenpflicht bestehen

Während sich die skandinavischen Airlines an den norwegischen und schwedischen Gesetzen orientieren können, die keine Maskenpflicht mehr in öffentlichen Verkehrsmitteln vorsehen, müssen die deutschen Fluglinien Lufthansa und Eurowings weiter auf die Maskenpflicht bestehen.

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„Wir können das leider nicht alleine entscheiden, der Gesetzgeber sagt, dass im öffentlichen Personennahverkehr und Personenfernverkehr eine Maske getragen werden muss“, sagte eine Sprecherin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Während SAS den Regularien aus Schweden und Norwegen unterliege, müsse sich Lufthansa an die deutsche Verordnung halten.

Abhängig der Airline: Unterschiedliche Regelungen für Fluggäste auf gleicher Strecke

Absurd: Auf der gleichen Strecke müssen die Passagierinnen und Passagiere einer Airline also die gesamte Flugzeit über Maske tragen, selbst wenn weder am Abflughafen noch am Ankunftsflughafen Maskenpflicht gilt. Fluggäste anderer Airlines hingegen sind davon befreit, auch wenn an den Abflughäfen oder Zielflughäfen noch Maskenpflicht besteht. „Das ist eine verzwickte Lage und kann für Reisende durchaus verwirrend sein“, so die Sprecherin weiter. „Das ist für Flugreisende nicht immer so gut zu verstehen und auch nicht immer logisch.“

Vor allem bei Reisen in den Osterferien sollten sich Fluggäste auch über kurzfristig mögliche Änderungen informieren, sagte die Sprecherin. SAS-Mann Eckhoff empfiehlt allen Reisenden, generell Masken einzupacken, weil diese an verschiedenen Orten immer wieder benötigt würden.

Nach British Airways, Jet2 und Swiss Air sind SAS, Norwegian, Flyr und Widerøe die nächsten Airlines, die nahezu komplett auf die Maskenpflicht an Bord verzichten. British Airways, Jet2 und Swiss Air hatten das bisher allerdings nur auf Strecken umgesetzt, in denen sowohl im Zielland als auch im Abflugland keine Maskenpflicht mehr gilt.

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RND/msk

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