BMW hofft auf bessere Zeiten in der DTM

Will wieder allen davon fahren: Timo Glock im BMW (gelbes Auto).

Will wieder allen davon fahren: Timo Glock im BMW (gelbes Auto).

Budapest. Ja, man merkt es Timo Glock an, dass es ihm ein wenig schwerfällt, euphorisch in das nächste DTM-Rennen am Wochenende in Budapest zu gehen. „Wir müssen es auf dem Hungaroring besser machen“, sagt der BMW-Pilot. Nach einem ordentlichen Start am Hockenheimring erlebte BMW am Lausitzring am zweiten Rennwochenende einen herben Rückschlag im Titelkampf. „Wir tun uns dort immer schwer“, sagte Glock rückblickend etwas ratlos.

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„Einfach versuchen, deinen Job zu machen“: DTM-Pilot Timo Glock

„Einfach versuchen, deinen Job zu machen“: DTM-Pilot Timo Glock

Vor der ersten Auslandsstation ist der frühere Formel-1-Pilot als Achter mit 25 Punkten noch der beste BMW-Fahrer – Mercedes-Pilot Lucas Auer liegt da mit 69 Punkten fast uneinholbar in Führung. Für Marco Wittmann als Elften (18 Punkte), Maxime Martin als Zwölften (17 Punkte) sowie Bruno Spengler, Tom Blomqvist und Augusto Farfus auf den Rängen 15 bis 17 lief es noch schlechter. Dass es am Wochenende ausgerechnet nach Ungarn geht, hilft da nicht gerade. 2016 dominierte Audi am Hungaroring. „Die werden wieder stark sein“, glaubt Glock. „Und Mercedes ist in jedem Rennen gerade ohnehin stark.“ Aber es gebe eben Strecken, die manchen Teams liegen und anderen weniger, erklärt Glock, der auf bessere Zeiten hofft.

Ende Juni, Anfang Juli geht es zum Norisring, auch nicht gerade eine der BMW-Lieblingsstrecken. Aber dann soll es für BMW besser laufen. Und bis dahin? „Wir wissen um unsere Stärken und Schwächen“, sagt Glock und versucht es dann doch mit ein bisschen Zuversicht. „In der DTM kann sich alles an jedem Wochenende ändern. Da bist du an einem Wochenende der Hero, am nächsten kannst du in der letzten Startreihe stehen.“ Daher laute sein Motto: „Einfach versuchen, deinen Job so gut wie möglich zu machen.“

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Und dann sieht er doch noch etwas Positives: „In Budapest ist immer eine große Motorsportbegeisterung der Fans rund um die Strecke“, sagt Glock. Und: „Budapest ist einfach schön.“ Eigentlich gute Voraussetzungen für eine neue Liebe zwischen BMW und Ungarn bei den Rennen am Sonnabend (14.30 Uhr) und Sonntag (15 Uhr, jeweils ARD).

Von Manuel Becker/RND

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