Handball

Freude bei Usedom, Frust in Loitz

Usedom wird in Spandau mit harzfreiem Handball spielen, Loitz gar nicht.

Usedom wird in Spandau mit harzfreiem Handball spielen, Loitz gar nicht.

Ahlbeck/Loitz. Patrick Glende klingt erleichtert: „Unser letztes Auswärtsspiel ohne Haftmittel“. Der Handballer des HSV Insel Usedom fährt mit seinem Oberliga-Team am Sonnabend zum VfV Spandau, wo, wie überall in Berlin, das unliebsame Harzverbot herrscht. „Trotz der Umstände ist es natürlich unser Ziel, auch dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Wir wollen unter die ersten Vier kommen. Daran hat sich nichts geändert“, sagt Glende. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel 2022 würden die Inselhandballer (3.) dahingehend einen großen Schritt machen. Verfolger Tegel (5.) und Neubrandenburg (6.) klauen sich parallel gegenseitig die Punkte. „Spandau spielt mit einer offensiven Deckung. Das lag uns nicht immer so. Trotzdem gehen wir optimistisch in die Partie“, sagt Glende, der genau wie die gesamte Mannschaft die Saison unbedingt zu Ende spielen will.

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Davon sind die Tabellennachbarn der SG Uni Greifswald/Loitz (2.) ein weiteres Stück entfernt. Das für Sonnabend geplante MV-Duell gegen Bad Doberaner SV fällt aus. Anders als die Usedomer haben die Peenetal-Handballer mit Corona-Fällen im Team zu kämpfen. Weitere Spieler befinden sich in Quarantäne. „Wir können derzeit nur mit vier, fünf oder maximal sechs Spielern trainieren“, bestätigt Vorstandsmitglied Bernt Petschaelis.

Der Tabellenzweite ist bereits mit vier Spielen in Rückstand. Petschaelis spricht sich für eine vierwöchige Spielpause aus, „um ab Ende Februar einigermaßen wieder in den Rhythmus zu kommen. Die Mannschaften müssen vernünftig trainieren können. Da geht es auch um die Gesundheit der Spieler.“

Bislang hat die Oberliga Ostsee-Spree die Verantwortung in die Hände der Vereine gelegt. Bis Montag wird eine Entscheidung des Spielleiters erwartet.

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Die Vorrunde ist bis Ende Februar terminiert. Danach sind eine Aufstiegs- und eine Abstiegsrunde geplant. „Notfalls müssen wir an den Wochenenden zweimal spielen – freitags und sonntags“, schlägt Petschaelis vor.

Von Stefan Ehlers und Andreas Dumke

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