Neuerungen im August

Gas-Notfallplan, Bafög-Reform, Masernimpfpflicht: Das ändert sich im August 2022

Die große Befürchtung: Kein Druck im Gasspeicher.

Die große Befürchtung: Kein Druck im Gasspeicher.

Das 9-Euro-Ticket ist nur noch im August gültig und auch der Tankrabatt läuft zum Ende des Monats aus. Dazu hat die Energiekrise Europa weiter fest im Griff. Ab August wollen die EU-Staaten daher Gas für den Notfallplan sparen. Gute Nachrichten gibt es derweil für Studierende sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Änderungen zum August 2022:

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Bafög-Reform

Studierende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler, die Bafög erhalten, dürfen sich im August über zahlreiche Erleichterungen freuen. Die Bafög-Sätze werden um knapp 6 Prozent steigen. Zudem gibt es höhere Freibeträge sowie höhere Wohnzuschläge für jene Empfängerinnen und Empfänger, die nicht bei ihren Eltern wohnen.

So wird der Förderhöchstsatz von 861 Euro auf 934 Euro angehoben. Und: Der Wohnkostenzuschlag für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, erhöht sich von 325 Euro auf 360 Euro und es gibt einen einmaligen Heizkostenzuschuss von 230 Euro.

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Gas-Notfallplan

EU-Staaten wollen ab diesem Monat weniger Gas verbrauchen. Grund: die Energiekrise. Ein Notfallplan sieht vor, dass die Mitgliedstaaten den nationalen Konsum im Zeitraum ab August bis zum 31. März 2023 freiwillig um 15 Prozent senken. Wie das Ziel erreicht werden soll, bleibt den Staaten überlassen. Mit dem Plan will die EU Vorsorge treffen für den Fall, dass Russland die Gaslieferungen vollständig unterbricht.

EU-Kommission legt Notfallplan für Gaskrise vor

Entwürfe des Plans sehen unter anderem vor, dass öffentliche Gebäude, Büros und kommerzielle Gebäude bis maximal 19 Grad beheizt werden sollen.

9-Euro-Ticket und Tankrabatt

Im August können Bürgerinnen und Bürger letztmalig vom 9-Euro-Ticket sowie vom Tankrabatt profitieren. Ab September werden Bahnfahren und Tanken dann wieder deutlich teurer. Über eine Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket wird derzeit heiß diskutiert. Grünen-Politikerin Katharina Dröge machte sich zuletzt für eine Nachfolgeregelung stark.

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Arbeitsverträge

Ab 1. August müssen in neuen Arbeitsverträgen mehr Informationen festgehalten sein. Das betrifft unter anderem Einzelheiten zur Bezahlung – auch von Überstunden – oder dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitsort frei wählen können, sofern dies vereinbart wurde.

Masernimpfpflicht

Kinder, die neu in einer Kita oder Schule aufgenommen werden, müssen schon seit März 2020 einen grundsätzlichen Masernimpfschutz nachweisen. Bis 31. Juli müssen nun auch Nachweise für Kinder und Beschäftigte da sein, die am 1. März 2020 schon in den Einrichtungen waren. Der Nachweis kann durch den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder – bei bereits erlittener Krankheit – per ärztlichem Attest erbracht werden. Nichtgeimpfte oder ‑genesene Kinder können ab 1. August vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden. Gegen Angestellte ohne Impf- oder Genesenenschutz können die Gesundheitsämter ein Tätigkeits- oder Betretungsverbot aussprechen.

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Schuljahresbeginn und -ende

Während Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen ab dem 10. August als Erste zurück in die Schulen müssen, haben die Sommerferien in Bayern erst am 1. August begonnen. Die meisten Bundesländer starten im Laufe des Augusts ins neue Schuljahr. Die Ausnahmen: Baden-Württemberg, Hessen, Bayern, Saarland und Rheinland-Pfalz.

Nachhaltige Anlagen

Anlageberaterinnen und Anlageberater müssen Kunden vom 2. August an nach ihren Präferenzen zum Thema Nachhaltigkeit befragen und Anlegern dann passende Angebote präsentieren. Hintergrund ist eine Richtlinie der EU.

TV-Klassiker kehren aus der Sommerpause zurück

Im August kehren einige TV-Formate aus der Sommerpause zurück, etwa einige aktuelle Talkshows von ARD und ZDF. Die Rückkehr des ARD-Montagstalks „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg ist für den 15. August geplant, die von Sandra Maischberger für den 30. August. Den ersten neuen „Tatort“ soll es dagegen erst im September geben. Auch die ZDF-„heute-show“ pausiert noch bis in den September hinein.

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RND/mos mit dpa

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