"Technische Herausforderung"

Erdgas aus Frankreich: Bundesnetzagentur rechnet mit Start im Oktober

Schleswig-Holstein, Brunsbüttel: Blick auf eine Flüssiggas-Pipeline am Nordsee Gas Terminal.

Schleswig-Holstein, Brunsbüttel: Blick auf eine Flüssiggas-Pipeline am Nordsee Gas Terminal.

Ratingen. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass bereits im Oktober Erdgas über Frankreich nach Deutschland fließen wird. Man sei „in neuen intensiven Gesprächen mit Frankreich“, sagte Behördenpräsident Klaus Müller am Montag in Ratingen. Frankreich verfüge über signifikante LNG-Terminal-Kapazitäten, „so wie Belgien und Holland auch an der Stelle“. Zum genauen Umfang könne er noch nichts sagen. „Da laufen momentan noch die Gespräche.“

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Bundesnetzagentur zeigt sich zufrieden mit Befüllung der Gasspeicher in Deutschland

Die Folgen der angekündigten Wartung der Gas-Pipeline Nord Stream 1 durch Russland lassen sich der Agentur zufolge noch nicht abschätzen.

Müller sprach im Zusammenhang mit den geplanten Lieferungen aus Frankreich von „technischen Herausforderungen“. Es gebe ein sogenanntes Odorierungsproblem. „Frankreich versetzt sein Gas auf einer anderen Ebene mit Geruchsstoffen aus Sicherheitsgründen.“ Das tue Deutschland erst auf der lokalen Ebene. In vielen Gesprächen mit der Industrie habe man versucht abzuschätzen, ob ein Risiko bestehe.

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Die Bundesnetzagentur halte dieses Risiko jedoch für vertretbar. „Insofern wird Frankreich im Oktober einen Beitrag dazu leisten, dass wir auch Gas aus Frankreich beziehen können.“

RND/dpa

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