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Kommentar zur Cybersicherheit

Hacker greifen an: Das Risiko sitzt vor dem Computer

Ein Passwort wird auf einem Laptop über eine Tastatur eingegeben (Illustration, Archivbild).

Selten hat man so viel von Cyberangriffen gehört wie in den vergangenen Monaten. Das hat zwei Gründe: Sie geschehen tatsächlich viel öfter als früher, und gleichzeitig reden immer mehr Betroffene darüber.

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Letzteres immerhin ist eine positive Entwicklung. Jahrelang schwiegen Unternehmen aus Sorge um die Reputation. Sie ließen lieber ihre Kunden über den schlechten Service rätseln, statt sich als Hacker-Opfer zu outen. Dem Problembewusstsein hat das nicht gedient, den Kampf gegen Cyberkriminalität gebremst und das Risiko vergrößert.

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Cyberkriminalität geht nahezu alle an

Dabei geht es nahezu alle an, denn kein Unternehmen und kaum ein Haushalt funktioniert noch ohne vernetzten Computer. Und die Erfahrung lehrt, dass keine Firma zu klein und kein Trick zu abwegig ist, um sich Zugang zu fremden Systemen zu verschaffen. Während dank Pandemie und Krieg alle Welt über Resilienz und Robustheit redet, über ausfallsichere Logistik und Lagerhaltung, steht das größte Sicherheitsrisiko nicht selten auf dem Schreibtisch im Homeoffice.

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Mastodon: So funktioniert die Twitter-Alternative

Tröten statt Tweeten: Mit Elon Musks Twitter-Kauf erwägen einige, auf den Kurznachrichtendienst Mastodon umzuziehen. Was kann die Twitter-Alternative und wie melde ich mich an?

Genau genommen sitzt das Risiko vor dem Computer, denn die dickste Firewall hilft wenig, wenn Mitarbeiter in irgendeiner Mail auf einen Link klicken. Und das nötige Gefahrenbewusstsein hat oft erst, wer einmal ohnmächtig vor einem blockierten Rechner saß. Fälle wie Sixt zeigen, dass sich selbst hochprofessionelle IT-Abteilungen nicht hundertprozentig vor Eindringlingen schützen können.

Der Krieg in der Ukraine hat bisher nicht in den großen Cyberwar geführt, der für solche Situationen oft vorausgesagt wurde. Abgesagt ist er deshalb nicht, und diese Aussicht sollte auch im letzten Büro das Problembewusstsein wachsen lassen, das schon lange nötig wäre. Denn zwar gibt es auch auf diesem Feld Sicherheitsbehörden und -berater. Aber für den Zugriff auf ein System brauchen Hacker nur einen Menschen vor einem Computer. Diese Verantwortung kann man nicht auslagern.

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