Fehlerhafte Brustimplantate: Tüv soll Millionen zahlen

Ein geöffnetes Brust-Implantat des französischen Unternehmens PIP (Poly Implant Prothese).

Ein geöffnetes Brust-Implantat des französischen Unternehmens PIP (Poly Implant Prothese).

Toulon. Der Tüv Rheinland ist im Skandal um fehlerhafte Brustimplantate in Frankreich zur Zahlung von Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden. Das Handelsgericht von Toulon sprach 20.000 Klägerinnen am Freitag jeweils 3000 Euro zu, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Tüv kündigte Berufung an und wies darauf hin, dass eine ähnliche Entscheidung des gleichen Gerichts im Sommer 2015 vom Berufungsgericht aufgehoben wurde.

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Der inzwischen insolvente französische Hersteller Poly Implant Prothèse (PIP) hatte jahrelang billiges Industriesilikon für seine Implantate verwendet. Der Tüv  hatte die Produktion von PIP zertifiziert. Andere Gerichte hatten jedoch mehrfach entschieden, auch der Tüv sei vom Hersteller getäuscht worden.

Von dpa/RND

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