Feld: Sozialsysteme verkraften hohe Flüchtlingszahl

Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrates.

Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrates.

Berlin. „Man hört diesen Satz seit 2015 immer wieder, aber das macht ihn nicht richtiger“, sagte Feld der „Welt am Sonntag“. „Unser Sozialsystem hält durchaus eine Million Zuwanderer aus und ist darauf angelegt, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“

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Dass diese Menschen bisher nichts in das Sozialsystem eingezahlt hätten und das so schnell auch nicht tun würden, klinge bedrohlicher, als es tatsächlich sei, erläuterte Feld. Die Aufnahme vieler Flüchtlinge sei fiskalisch gesehen zwar ein Minusgeschäft, der Verlust sei aber nicht sonderlich groß.

Die Mehrausgaben liegen nach den Worten des Ökonomen in diesem Jahr bei etwa zehn Milliarden Euro. „Deutschland kann das angesichts eines Haushaltsüberschusses von knapp 24 Milliarden Euro aber durchaus verkraften. Man kann sich da weder arm noch reich rechnen“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. „Die Aufnahme von Flüchtlingen ist vor allem eine Frage der Humanität – nicht der Staatsfinanzen.“

Von epd/RND

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