Gesucht: Die „Mogelpackung des Jahres“ 2016

Das sind die fünf Nominierten für den Negativpreis „Mogelpackung des Jahres“ für 2016.

Das sind die fünf Nominierten für den Negativpreis „Mogelpackung des Jahres“ für 2016.

Hamburg. Zum dritten Mal in Folge sucht die Verbraucherzentrale Hamburg die "Mogelpackung des Jahres". Fünf Produkte, mit denen Hersteller nach Auffassung der Verbraucherschützer ihre Kunden "besonders getäuscht" haben, hat die Verbraucherzentrale Hamburg dazu nominiert. Über eine Online-Abstimmung können Verbraucher noch bis zum 22. Januar 2017 entscheiden, wer den Negativpreis in diesem Jahr gewinnen soll.

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Chips, Mineralwasser und ein Weihnachtsmann

Bei der Festlegung der Nominierten hatten die Verbraucherschützer nach eigenen Angaben die große Auswahl: „Jede Menge“ Beschwerden über sogenannte Mogelpackungen seien bei ihnen eingegangen. Damit sind Produkte gemeint, bei denen der Inhalt der Verpackungen schrumpfte, während der Preis des Produkts meist unverändert bleibt. Verbraucher bekommen so weniger Ware für ihr Geld, die Verbraucherschützer sprechen von „versteckten Preiserhöhungen“.

Für das Jahr 2016 hat die Verbraucherzentrale Hamburg fünf Vorschläge für Produkte, mit denen Hersteller nach Auffassung der Verbraucherschützer ihre Kunden „besonders getäuscht“ haben.

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Schwindende Inhalte und abenteuerliche Begründungen

Konkret handelt es sich dabei um das Mineralwasser Evian von Danone Waters, die Crunchips des Anbieters Lorenz Bahlsen Snack-World, die Choco Crossies von Nestlé, die Mirácoli Pasta Sauce von Mars und der Milka Weihnachtsmann des Herstellers Mondelez. Was den Produkten im Einzelnen vorgeworfen wird, erfahren Sie in unserer Fotostrecke.

Wer den Negativpreis der "Mogelpackung des Jahres" bekommt, können Verbraucher noch bis zum 22. Januar (Mitternacht) mitbestimmen. Hier geht es zur Abstimmung.

Im Vorjahr war die Abstimmung eine klare Sache: Als "Mogelpackung des Jahres 2015" wurde die "Bebe Creme" aus dem Hause Johnson & Johnson ausgezeichnet. Ein Drittel der mehr als 26.000 Stimmen fielen auf das Kosmetikprodukt, bei dem die Verbraucherschützer durch neue Füllmengen eine versteckte Preiserhöhung von bis zu 84 Prozent monierten.

Von RND/zys

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