Mindestgrenze von 20 Grad

Gesundheitsrisiken durch Energiesparen? IG Metall warnt vor kalten Arbeitsplätzen

Ein Mann dreht am Thermostat einer Heizung. Die Gewerkschaft IG Metall warnt vor gesundheitlichen Risiken bei zu kalten Temperaturen am Arbeitsplatz. (Symbolbild)

Ein Mann dreht am Thermostat einer Heizung. Die Gewerkschaft IG Metall warnt vor gesundheitlichen Risiken bei zu kalten Temperaturen am Arbeitsplatz. (Symbolbild)

Frankfurt/Main. Angesichts möglicher Energiesparmaßnahmen warnt die IG Metall vor gesundheitlichen Risiken bei zu kalten Temperaturen am Arbeitsplatz. „Mit Blick auf die Raumtemperatur müssen die arbeitswissenschaftlichen Mindestwerte eingehalten und dürfen keinesfalls unterschritten werden“, sagte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am Dienstag.

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Sonst seien die Beschäftigten einem deutlich erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt, sagte er. „Die Absenkung der Raumtemperatur unter die Mindestgrenze von 20 Grad bei Büroarbeit würde die Infektions- und Erkältungsgefahren in den Betrieben erhöhen, was zu weiteren Ausfalltagen und erhöhten Kosten für die Unternehmen führen würde.“

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Urban zeigte sich zudem skeptisch, ob mehr Arbeit aus dem Homeoffice zu Energieeinsparungen führe. Die im Betrieb eingesparte Energie könne schnell durch das Heizen in den Wohnungen der Beschäftigten überkompensiert werden und die damit verbundenen Kosten zu deren Lasten gehen.

RND/dpa

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