Sorgen um die Zukunft der Windenergie-Branche

Fast die Hälfte aller Betriebsräte rechnen mit einer negativen Marktentwicklung.

Fast die Hälfte aller Betriebsräte rechnen mit einer negativen Marktentwicklung.

Hamburg. Mehr als 40 Prozent der Betriebsräte gehen von einer negativen Marktentwicklung aus, ergab eine bundesweite Umfrage der IG Metall Küste, die am Dienstag in Hamburg veröffentlicht wurde. „Die Situation in der Windindustrie spitzt sich zu; schneller und deutlicher, als wir es befürchtet hatten“, sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken.

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Vor einem Jahr sei von Entlassungen und Standortschließungen noch keine Rede gewesen, nun seien die ersten bei Senvion in Husum (Kreis Nordfriesland) und Trampe (Brandenburg) schon vollzogen. Die Gewerkschaft fordere von Unternehmen und Politik durchdachte Arbeitsmarktkonzepte, auch mit Kurzarbeit und Qualifizierung, um die Beschäftigten und das Know-how in den Betrieben zu halten.

Kritisch bewertet die IG Metall Küste die ersten beiden Ausschreibungsrunden für Windenergie an Land. Die meisten Zuschläge hätten Bürger-Windparks erhalten, bei denen Sonderregelungen gelten. Damit sei offen, ob und wann die Projekte umgesetzt würden. Gemeinsam mit Branchenverbänden und Großunternehmen mache sich die Gewerkschaft für Korrekturen bei den Ausschreibungen stark.

Von dpa/RND

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