Nach Rekorddividenden für Auktionäre

Verhandlungen bei VW: Beschäftigte fordern 8 Prozent mehr Gehalt

Das Markenhochhaus von Volkswagen auf dem Gelände des Autokonzerns in Wolfsburg.

Spürt wenig von der Krise – Autobauer VW.

Die Tarifverhandlungen beim Autobauer Volkswagen haben begonnen. Die Gewerkschaft IG Metall fordert für die rund 125.000 Beschäftigten im Geltungsbereich des Haustarifvertrags unter anderem 8 Prozent mehr Geld. Verhandelt wird darüber seit Dienstagnachmittag in Braunschweig.

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IG-Metall-Bezirkschef Thorsten Gröger erklärte vorab, der VW-Konzern komme bisher gut durch die verschiedenen Krisen. Die Aktionäre habe VW bereits mit einer Rekorddividende an der guten Geschäftslage teilhaben lassen. Jetzt erwarte man, dass der Arbeitgeber „für eine Stabilisierung der Einkommen in der aktuellen Lage“ sorge und so den privaten Konsum am Leben halte. Man rechne aber mit zähen Gesprächen.

Viele Unsicherheiten machen die Tarifrunde anspruchsvoll

Neben der Entgelterhöhung fordert die IG Metall auch eine Verlängerung des Tarifvertrags über die Altersteilzeit, mehr freie Tage für Mitglieder der Gewerkschaft sowie eine Übernahme der Semestergebühren für Beschäftigte im dualen Studium.

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VW-Verhandlungsführer Arne Meiswinkel sagte: „Die Tarifrunde 2022 wird aufgrund der Vielzahl an Unsicherheiten anspruchsvoll.“ Es werde darum gehen, „gemeinsam eine tragfähige Lösung für die Beschäftigten und für das Unternehmen zu erzielen“. Das sei 2021 gelungen und auch das Ziel für die diesjährige Tarifrunde.

Der VW-Haustarif gilt für die Stammbelegschaft der sechs westdeutschen VW-Standorte in Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg sowie bei einigen Töchtern. Die Friedenspflicht endet zum 30. November 2022.

RND/dpa

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