Verkaufstage im Einzelhandel: So profitieren die Online­giganten von Black Friday und Cyber Monday

Ein Paket in einem Warenhaus des Versandriesen Amazon im branden­burgischen Havelland.

Ein Paket in einem Warenhaus des Versandriesen Amazon im branden­burgischen Havelland.

In den USA wird am Freitag nach Thanks­giving mit dem Black Friday klassischer­weise das Weihnachts­geschäft eröffnet. Der Onlinehandel hat in den vergangenen Jahren zusätzlich am darauf­folgenden Montag den Cyber Monday zum Start des Online­weihnachtsgeschäfts eingeführt. Auch in Deutschland ist die Cyber Week mittlerweile eine feste Größe.

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Ein Profiteur der Verkaufstage ist der Online­markt­platz Ebay. Besonders Elektronik­artikel werden dort verstärkt nachgefragt. So steigt die Nachfrage nach Videospiel­konsolen am Tag vor Black Friday um rund 314 Prozent im Vergleich zum Jahres­mittelwert. Handys und Smart­phones verzeichnen einen Anstieg von bis zu 406 Prozent, wie aus Daten von Ebay Ads hervorgeht.

Die Cyber Week verleiht dem ohnehin prosperierenden Onlinehandel damit weiteren Schub. Die Einzelhändler rechnen damit, dass die Deutschen in diesem Jahr fast 5 Milliarden Euro für Internetkäufe ausgeben werden, ein knappes Drittel mehr als 2020.

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Bereits während der Pandemie hat das Bestellen im Internet stark zugenommen, wie die Daten des Statista Global Consumer Surveys zeigen. Demnach geben 34 Prozent der Befragten an, aufgrund von Covid-19 häufiger Kleidung online gekauft zu haben. Auch bei Drogerie- und Gesund­heits­produkten ist der Anteil mit 17 Prozent relativ hoch.

Der Trend zeigt sich unter anderem beim größten Internethändler Amazon, dessen Mitarbeiter­zahl im Jahr 2020 sprunghaft gestiegen ist. Mit einer Belegschaft von derzeit knapp 1,5 Millionen ist der Techriese nur einer von zwei US-Konzernen, die mehr als eine Million Angestellte beschäftigen. Zum Vergleich: Volkswagen, der umsatz­stärkste Automobil­konzern der Welt und größter international agierender deutscher Arbeitgeber, beschäftigte im Geschäftsjahr 2019/2020 beispielsweise 671.000 Menschen weltweit.

joc/RND

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