Was ist ein Stern?

Eine Minute Astronomie mit der OZ: Menschen sind Sternenstaub

Der Heimatstern der Erde ist die Sonne. Doch was kennzeichnet einen Stern?

Der Heimatstern der Erde ist die Sonne. Doch was kennzeichnet einen Stern?

Rostock. Was sind eigentlich Sterne? Die Besonderheit an diesen Himmelskörpern, im Gegensatz zu Planeten und Monden, ist, dass sie selbst leuchten. Sterne strahlen ihr Licht ins Universum. Weil sie es können.

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Verantwortlich dafür ist die Kernfusion. „Sterne verbrennen chemische Elemente, dadurch wird Licht frei“, erklärt Dr. Michael Danielides (51), Betreiber des einzigen mobilen Planetariums in MV. In jüngeren Jahren „verheizt“ ein Stern zunächst seinen Wasserstoff. Dabei entsteht Helium. Ist der Wasserstoff verbraucht, wird auch Helium fusioniert. So geht es weiter, bis sämtliche Vorräte an Elementen bis hin zum Eisen erschöpft sind.

Forscher aus Demmin erklärt Sterben von Sternen

„Sterne entstehen, existieren und vergehen“, sagt Danielides. Wenn das Kernbrennen bis hin zum Eisen fortgeschritten ist, vergeht ein Stern meist in einer Nova oder gar Supernova. „Übrig bleiben nach fast allen Sternentoden riesige Materiewolken.“ Aus denen wieder neue Sterne geboren werden können. „Schwere Elemente sind dabei für die Bildung von Planeten wie die Erde verantwortlich.“ Auch Menschen sind letztlich aus Sternenstaub „gezimmert“. Und werden wieder zu Staub, aus denen sich dereinst Sterne bilden werden.

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Dr. Michael Danielides vom Zeiss-Planetarium mit Sternwarte in Demmin

Dr. Michael Danielides vom Zeiss-Planetarium mit Sternwarte in Demmin

Sterne sind unterschiedlich groß. „Die kleineren leben länger“, sagt der Fachmann. „Die Sonne, unser Heimatstern, ist relativ klein, sie ist ein gelber Zwergstern.“ Die Roten Riesen seien millionenfach größer als die Sonne. „Dafür hat die Sonne schon viel gesehen: Fünf Milliarden Jahre gibt es sie bereits – das Universum bringt es auf 13 bis 14 Milliarden Jahre.“ Wie die Sonne bestehen Sterne aus heißem Plasma, geladenen Gasen. „Sie sind sehr komplexe Gebilde aus Plasma und elektrodynamischen Effekten“, so die extrem verkürzte Erklärung.

OZ

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